Datenmanagement
Gleichberechtigter Zugang zu Daten schafft fairen Wettbewerb

Von Linda Bergmann 3 min Lesedauer

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Fairer Plattform-Wettbewerb kann nur dann entstehen, wenn alle beteiligten Unternehmen gleichberechtigten Daten-Zugang haben. Doch davon ist man in Deutschland noch weit entfernt.

Dem Zugriffsmonopol der aktuellen Plattformriesen gilt es Einhalt zu gebieten, wenn die Wettbewerbsfähigkeit von KMU eine Zukunft haben soll.(Bild:  Ron McClenny / Unsplash)
Dem Zugriffsmonopol der aktuellen Plattformriesen gilt es Einhalt zu gebieten, wenn die Wettbewerbsfähigkeit von KMU eine Zukunft haben soll.
(Bild: Ron McClenny / Unsplash)

Für die Wirtschaft eines Landes spielen Daten eine immer größere Rolle. Das ist in Deutschland nicht anders. Jedoch profitieren nicht alle Unternehmen in gleichem Maße von den gesammelten Datensätzen. So haben beispielsweise Händler auf dem Amazon Marketplace keinen Zugang auf die Nutzerdaten, die sie zum Teil selbst generiert haben – Amazon dagegen schon. Wie sich dieses Monopol auf Wettbewerbsfähigkeit und Angebotsvielfalt im E-Commerce auswirken kann, zeigt ein aktuelles Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Mittelstandsverbunds (ZGV).

Zugriffsmonopol auf Daten bringt Marktstrukturen in Schieflage

Die Marktmacht von Amazon im deutschen Onlinesegment ist ungebrochen groß und wird tendenziell noch weiter steigen, und das nicht ohne Grund. Einen Großteil des im Jahr 2017 verbuchten Marktanteils von 46 Prozent erwirtschafteten Händler, die ihre Produkte dem Amazon Marketplace verkaufen. Knapp die Hälfte generierte Amazon durch eigene Verkäufe.

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