Interview
„Es geht nicht darum, dass die russischen Hacker so viel besser wären“

Das Gespräch führte Sebastian Human 4 min Lesedauer

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Der Russland-Ukraine-Krieg beschränkt sich nicht auf konventionelle Kampfhandlungen. Im Zuge einer hybriden Kriegsführung gehören auch Cyberangriffe zum Kriegsgeschehen. Was bedeutet das für die deutsche Infrastruktur, speziell im KRITIS-Bereich?

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs teilt Securityexperte Markus Robin im Interview seine Einschätzung zur aktuellen Bedrohungslage der deutschen KRITIS-Landschaft.(Bild:  gemeinfrei/Foto Wilke  /  Pixabay)
Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs teilt Securityexperte Markus Robin im Interview seine Einschätzung zur aktuellen Bedrohungslage der deutschen KRITIS-Landschaft.
(Bild: gemeinfrei/Foto Wilke / Pixabay)

Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine wütet nicht nur auf den physischen Schlachtfeldern. Bereits im Vorfeld der Angriffe mit konventionellen Waffensystemen gab es Berichte über Cyberangriffe auf ukrainische Infrastruktur. Was bedeutet das für Deutschland und unsere hiesige KRITIS-Landschaft? Darüber haben wir uns mit dem Sicherheitsexperten Markus Robin, Geschäftsführer von SEC Consult, unterhalten. Das Unternehmen ist qualifizierter APT-Response-Dienstleister des BSI und für Cyber Security Incident Response CREST-zertifiziert.

Herr Robin, gerade angesichts des Kriegs in der Ukraine, und hier vor allem im Kontext hybrider Kriegsführung, rückt die Absicherung kritischer Infrastruktur wieder stark in den Fokus. Von welchen Bedrohungen ist hier allgemein auszugehen?