Autonomes Fahren
Darum müssen Automobil- & Cyber-Sicherheitshersteller eng zusammenarbeiten

Von Hans-Peter Bauer* 3 min Lesedauer

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Autonomes Fahren ist nicht mehr nur Zukunftsmusik. So finden bereits Testfahrten in Hamburg oder aktuell in München statt. Dieser Beitrag zeigt die sicherheitsrelevanten Herausforderungen auf, denen sich die Industrie hierbei stellen muss.

Wollen Automobilkonzerne die Akzeptanz für das autonome Fahren in der Bevölkerung erhöhen, müssen sie Bedenken hinsichtlich der Cybersecurity ernst nehmen.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Wollen Automobilkonzerne die Akzeptanz für das autonome Fahren in der Bevölkerung erhöhen, müssen sie Bedenken hinsichtlich der Cybersecurity ernst nehmen.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Automatisierte Fahrzeugkomponenten haben in Form von Einparkhilfen, Spurenassistenten oder Bremssystemen längst ihren Weg in unsere Autos gefunden. Mittlerweile werden nun auch autonom fahrende Wagen auf deutschen Straßen getestet. Ausgestattet mit modernsten Kameras und Sensoren sammeln integrierte Systeme, die auf künstlicher Intelligenz, konkret Deep Learning (Neuronales Netz) basieren, laufend Verkehrsdaten und werten diese in Echtzeit aus.

So prognostiziert Gartner, dass bis zum Jahr 2023 die Anzahl der Fahrzeuge auf 745.705 Einheiten ansteigen wird, die sich selbständig durch den Verkehr bugsieren – im Jahr 2018 waren es 137.129 Einheiten.
Allerdings stehen viele Menschen dieser Zukunft der Mobilität weiterhin skeptisch gegenüber: Über eine Umfrage konnte Bitkom feststellen, dass sich lediglich acht Prozent vorstellen können, während der gesamten Autofahrt dem KI-System die Kontrolle über das Fahrzeug zu überlassen. 63 Prozent der befragten Deutschen gaben an, sich unter anderem vor dem Eingreifen durch Hacker zu fürchten.