Virtuelle Doppelgänger
Alles eine Frage des Kontexts: Mit dem digitalen Zwilling Entscheidungen verbessern

Ein Gastbeitrag von Evgeny Fedotov* 6 min Lesedauer

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Von neuen Einnahmequellen bis hin zu mehr Nachhaltigkeit – digitale Zwillinge unterstützen die Entscheidungsfindung in einer Vielzahl von Anwendungsfällen. Jedoch müssen die Echtzeitdaten in den richtigen Kontext gesetzt werden.

Diffuser Doppelgänger? Die Praxisbeispiele in diesem Text zeigen, wie der digitale Zwilling konkreten Nutzen stiften kann.(Bild:  frei lizenziert / Pexels)
Diffuser Doppelgänger? Die Praxisbeispiele in diesem Text zeigen, wie der digitale Zwilling konkreten Nutzen stiften kann.
(Bild: frei lizenziert / Pexels)

Stellen Sie sich vor, Sie könnten jedem denkbaren Prozess innerhalb einer Industrieanlage einen Spiegel vorhalten und dann alle Informationen in einem einzigen Fenster zusammenfassen. Ganz einfach ausgedrückt: Das ist es, was ein digitaler Zwilling leistet.

Digitale Zwillinge sind im weitesten Sinne virtuelle Echtzeit-Darstellungen von physischen Anlagen – seien es Fabriken, Kraftwerke oder sogar ganze Städte. Durch die Visualisierung der Anlage in ihrer Gesamtheit vermittelt der digitale Zwilling ein Verständnis für den Zustand der Anlage und ihre Fähigkeit, auf Veränderungen zu reagieren. Wenn diese Anlagendaten mit zusätzlichen Analysen kombiniert werden – in der Regel unter Verwendung von künstlicher Intelligenz beziehungsweise maschinellem Lernen –, trägt das zur Wertschöpfung im Geschäftsbetrieb bei.