Aufs Prozent genau ABB setzt auf Nvidia für den modernen Roboterbau mittels KI

Quelle: ABB 2 min Lesedauer

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ABB Robotics meldet, dass man ab sofort die Nvidia-Omniverse-Bibliotheken in die ABB-Software Robotstudio integriert. Dieser Schritt ermöglicht es, physische künstliche Intelligenz in ihren realen Robotikanwendungen zu implementieren.

ABB Robotics und Nvidia machen den flächendeckenden Einsatz von physischer KI für die Roboterwelt möglich. So können Systeme virtuell und hoch präzise entstehen und viel günstiger optimiert werden. Im großen Bild das virtuelle System, daneben die echte Roboterzelle ...(Bild:  ABB)
ABB Robotics und Nvidia machen den flächendeckenden Einsatz von physischer KI für die Roboterwelt möglich. So können Systeme virtuell und hoch präzise entstehen und viel günstiger optimiert werden. Im großen Bild das virtuelle System, daneben die echte Roboterzelle ...
(Bild: ABB)

Aufgrund der Simulationstechnologien von Nvidia hat ABB Robotics die so genannte „Sim to Real“-Lücke geschlossen, die den Unterschied zwischen der Theorie des Computers mit der robotischen Praxis bezeichnet. „Doch der Schritt mit Nvidia macht nun den Weg frei, physische KI in der Industrie weltweit Realität werden zu lassen“, kommentiert Marc Segura, President von ABB Robotics. Schon seit über 50 Jahren treibe ABB Robotics schließlich die „intelligente“ industrielle Automation als Pionier voran – etwa bei der Entwicklung der ersten Generation voll elektrischer Industrieroboter. Auch Simulationen mit digitalen Zwillingen wurden mithilfe von Robotstudio eingeführt und ein neuer Typ autonomer und vielseitiger mobiler Roboter auf den Weg gebracht, wie Segura noch anmerkt. Durch die Zusammenarbeit mit Nvidia mache ABB Robotics nun auch den flächendeckenden Einsatz physischer KI in der Industrie möglich.

Alle ABB-Roboter überall auf der Welt trainieren können

Die Zusammenarbeit ermöglicht es dabei, die Programmier- und Simulations-Suite von Robotstudio mit den Simulationsfähigkeiten der Nvidia-Omniverse-Bibliotheken zu kombinieren, die physikalisch realistische Simulationen durchführen können. Entwickler sind dann in der Lage, Roboter als digitale Zwillinge in einer Simulation abzubilden und synthetische Daten zu sammeln, die zum Trainieren physischer KI-Modelle eingesetzt werden können, so die Erklärung zu den Vorteilen in der Praxis. Das ermöglicht es Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe oder der jeweiligen Branche, die KI-gesteuerte Robotik für verschiedene industrielle Arbeitsabläufe einzusetzen. Die daraus resultierenden realistischen Simulationen und Foundation Models werden in Robotstudio Hyperreality dann immer weiter optimiert. Das System werde durch Rückmeldungen aus der Praxis stets verbessert. Mithilfe der Foundation Models könne jede beliebige Anzahl von ABB-Robotern an jedem Ort auf der Welt mit der von der Industrie geforderten Zuverlässigkeit und Genauigkeit trainiert werden. Theorie und Praxis trenne so nur noch ein Prozent voneinander.

Produktionslinien virtuell entwickeln, testen und optimieren

Zusammen mit der „Absolute Accuracy“-Technologie, die Ungenauigkeiten von ursprünglich acht bis 15 Millimeter auf 0,5 Millimeter minimiert, bietet ABB nun also ein Level an Präzision an, das bisher in der virtuellen Welt undenkbar war. Das mache die Technologie zur idealen Wahl für hochkomplexe Industrieanwendungen. Hersteller könnten Produktionslinien nun rein virtuell entwerfen, testen und optimieren. Dadurch winken große Effizienzgewinne, wie ABB Robotics verspricht. Die Einrichtungs- und Inbetriebnahmezeiten verkürzten sich um bis zu 80 Prozent, während der Verzicht auf Prototypen die Kosten um bis zu 40 Prozent nach unten drücke.Erste Pilotkunden testen die Funktionen bereits vor der offiziellen Markteinführung, die in der zweiten Jahreshälfte 2026 für alle 60.000 Robotstudio-Nutzer von ABB Robotics erfolgt.

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