IoT-Security
Wie Ransomware Produktionsumgebungen lahmlegen kann

Von Maximilian Gilg* 5 min Lesedauer

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Haben Hacker gelernt, wie sie Verschlüsselungs-Trojaner auf Produktionsmaschinen schleusen können? Müssen sie nicht, weil viele Anlagen ohne unterstützende Server binnen kürzester Zeit aktionsunfähig sind. Wie moderne IT-Schutzsysteme dagegen helfen können.

Als Cyberkriminelle die größte US-Benzin-Pipeline ‚Colonial‘ angriffen, drangen sie per Ransomware in die IT ein, schafften es aber, die gesamte OT und damit die Benzinversorgung an der Ostküste lahmzulegen.(Bild:  gemeinfrei // Pexels)
Als Cyberkriminelle die größte US-Benzin-Pipeline ‚Colonial‘ angriffen, drangen sie per Ransomware in die IT ein, schafften es aber, die gesamte OT und damit die Benzinversorgung an der Ostküste lahmzulegen.
(Bild: gemeinfrei // Pexels)

Mitunter mutet es überraschend an, wie eine langjährige Diskussion selbst ausgefuchste Security-Spezialisten auf falsche Wege führen kann. Was die Sicherheit von Produktionsanlagen betrifft – meist unter Labeln wie ‚OT‘ für Operational Technology, ‚ICS‘ für Industrial-Control-Systems und ‚IIoT‘ für Industrial Internet of Things – warten viele Experten gebannt auf den Tag der Ankunft exotischer Malware und Angriffsszenarien in ihren Betrieben, die direkt in die Welt der Maschinensteuerungen und ihre besonderen Protokolle eingreifen (könnten). Entsprechend viel Aufmerksamkeit genießen passive Netzwerk-Monitoring-Systeme, die Anomalien in typischen Industrie-Protokollen erkennen und die Auffälligkeiten als Sensoren an SIEM-Systeme (Security-Information-and-Event-Management) weiterleiten.