Einfluss der Vernetzung Wäre die Deutsche Einheit mit Internet früher gekommen?

Quelle: Pressemitteilung des Eco Verband der Internetwirtschaft 1 min Lesedauer

Es ist schwer vorherzusagen, wie die deutsche Wiedervereinigung verlaufen wäre, wenn es das Internet schon gegeben hätte. Der Eco – Verband der Internetwirtschaft hat sich dazu mal umgehört.

Am 3. Oktober ist Tag der Deutschen Einheit. Das verleitet manche zu „Was wäre wenn“-Überlegungen. Viele Deutsche sind zum Beispiel nach Aussage des Eco – Verband der Internetwirtschaft der Meinung, dass mit Internet damals die Wiedervereinigung deutlich früher gekommen wäre. (Bild:  D. Steinleser)
Am 3. Oktober ist Tag der Deutschen Einheit. Das verleitet manche zu „Was wäre wenn“-Überlegungen. Viele Deutsche sind zum Beispiel nach Aussage des Eco – Verband der Internetwirtschaft der Meinung, dass mit Internet damals die Wiedervereinigung deutlich früher gekommen wäre.
(Bild: D. Steinleser)

Rund jeder und jede dritte Deutsche (genau 30,5 Prozent) ist der Meinung¸ dass die deutsche Wiedervereinigung zumindest früher passiert wäre, wenn es damals schon digitale globale Vernetzung gegeben hätte, wie wir sie heute kennen. Das ist die Quintessenz einer repräsentativen Befragung von 2.515 Deutschen, die das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag des Eco – Verband der Internetwirtschaft e. V., anlässlich des Tages der Deutschen Einheit am 3. Oktober in Auftrag gegeben hat.

Internet kann politische Umwälzungen beschleunigen

Dass das Internet zum Katalysator für politische Revolutionen werden kann und enormes demokratisches Potenzial in sich birgt, davon ist der Eco-Vorstandsvorsitzende Oliver Süme jedenfalls überzeugt: „Das Internet hat riesiges Potenzial, Demokratien zu stärken, indem es Menschen weltweit die Möglichkeit gibt, sich zu vernetzen, Informationen zu teilen und gemeinsam an einer besseren Zukunft zu arbeiten.“ Globale Vernetzung könne demnach zur Ermächtigung von Menschen und zur Förderung von Freiheit und Gerechtigkeit beitrage, was auch unter schwierigsten historischen Umständen gelte. Der Arabische Frühling, die Bewegung Black Lives Matter oder die Belarus-Proteste – es gibt mittlerweile unzählige Beispiele, die zeigen, wie das Internet und soziale Medien positive Veränderungen in der Gesellschaft herbeiführen können.

Außer zahlreichen positiven Effekten im Internet, die Demokratien eher stärken, gibt es aber online zunehmend negative Bewegungen, wie Desinformationskampagnen, Filterblasen und die Gefahr von Manipulation und natürlich Hassreden, die verunsichern und manipulieren wollen. „Die Bekämpfung rechtswidriger Internetinhalte ist für Eco deshalb eine Kernaufgabe, für die sich der Verband und seine Mitglieder seit über 25 Jahren aus vollem Herzen einsetzen“, betont Süme.

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