Trump macht`s möglich Bosch ergattert 225 Millionen Dollar für ein Chipwerk in den USA

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Der Technologiekonzern Bosch will seine seine Chipfabrik im US-Bundesstaat Kalifornien, genauer gesagt, in Roseville, umbauen. Dafür erhält man nun eine Millionenförderung der Trump-Regierung ...

Bosch hat eine Finanzspritze von der Trump-Regierung erhalten, um eine Chipfabrik in Kalifornien zu pushen. Der deutsche Konzern will aber viele Milliarden in die Hand nehmen, um in den Vereinigten Staaten die Zukunft zu sichern ...(Bild:  Bosch)
Bosch hat eine Finanzspritze von der Trump-Regierung erhalten, um eine Chipfabrik in Kalifornien zu pushen. Der deutsche Konzern will aber viele Milliarden in die Hand nehmen, um in den Vereinigten Staaten die Zukunft zu sichern ...
(Bild: Bosch)

Die Förderung in Höhe von bis zu 225 Millionen Dollar, die Bosch nun für den Werksumbau erhält, stammt aus dem Chip-Programm des US-Handelsministeriums, wie Bosch mitteilte. Insgesamt investiere das Unternehmen aber bis zu zwei Milliarden Dollar in den Standort. Zugleich hat Bosch mit der Musterfertigung von Siliziumkarbid-Chips in Roseville begonnen, wie es weiter heißt. Und noch in diesem Jahr soll die Serienproduktion anlaufen, was dann gut drei Jahre nach dem Kauf des Werks von TSI Semiconductors passiere. Diese Art von Halbleitern gilt etwa als Schlüsselfaktor für Elektroautos. Denn sie ermöglichen höhere Reichweiten und effizienteres Laden, weil deutlich weniger Energie verloren geht, als bei anderen Chips.

Die Bosch-Chipfertigung in den USA erfüllt Kundenwünsche

Bosch arbeitet derzeit auch daran, sein Geschäft mit Halbleitern auszuweiten. Die Chips könnten demnach unter anderem auch die Effizienz von Rechenzentren verbessern. Das dürfte den Schwaben angesichts des Booms im Bereich der künstlichen Intelligenz neue Geschäftsfelder eröffnen. Bosch betont, dass man seit dem Start der ersten Chip-Generation im Jahr 2021 weltweit schon über 60 Millionen solcher SiC-Chips an seine Kunden ausgeliefert hat. Der Start der Musterfertigung und die Fördervereinbarung sind nach Angaben von Paul Thomas, dem Bosch-Nordamerikachef, ein Meilenstein, um den Kunden vor Ort das zu liefern, was sie gefordert haben – eine lokale Fertigung.

Bosch investiert über sieben Milliarden Dollar in US-Standorte

Wer es nicht weiß: In Deutschland hat der weltgrößte Autozulieferer zwei Halbleiterfabriken, die in Dresden und Reutlingen stehen. Aber nur in Reutlingen würden auch Siliziumkarbid-Chips produziert. Roseville ist laut Bosch damit die erste Chip-Fertigung des Konzerns in den USA. Dort arbeiten im Übrigen über 300 Personen. Und 2031 feierten die Schwaben ihr 125. Jubiläum in puncto Präsenz in den Vereinigten Staaten. Bis dahin will der Konzern, wie es weiter heißt, aber rund 7,5 Milliarden Dollar in seine dortigen Standorte investieren.

(ID:50897922)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung