eHealth
Souverän mit den eigenen Gesundheitsdaten umgehen

Von Axel Kölling* 3 min Lesedauer

Schaut man an die Handgelenke vieler Menschen, finden sich dort immer häufiger Fitness-Tracker, Sportuhren oder Smart Watches. Diese erfassen dabei auch sensible persönliche Daten. Ein neues Forschungsprojekt möchte nun einen Weg zu einem selbstbestimmten Umgang mit den persönlichen digitalen Daten finden.

Fitnesstracker und Smart Watches sammeln alle möglichen Daten - nun wird an einer Möglichkeit geforscht, wie Menschen selbstbestimmt mit ihren Daten umgehen können.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Fitnesstracker und Smart Watches sammeln alle möglichen Daten - nun wird an einer Möglichkeit geforscht, wie Menschen selbstbestimmt mit ihren Daten umgehen können.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die eigene Gesundheit und deren Vermessung gehören derzeit zu einem der großen gesellschaftlichen Trends. Dadurch haben sich auch Fitness-Tracker, Sportuhren und Smart Watches in den vergangenen Jahren stark verbreitet. Sie kombinieren Werte wie die Herzfrequenz, das Gewicht und verschiedene Bewegungsdaten, um den Anwendern bei der Führung eines gesunden Lebensstils zu helfen.

Zwar können die sogenannten Wearables die Nutzer dabei unterstützen, gesünder zu leben oder sich mehr zu bewegen, doch der Zugriff und die Verwaltung der gesammelten Daten gestaltet sich of schwer. So ist die Verwendung der Daten nicht immer leicht zu verstehen und auch die passenden Datenschutzeinstellungen lassen sich nur schwer vornehmen. Die Arbeitsgruppe Mensch-Technik-Interaktion vom Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen entwickelt daher jetzt gemeinsam mit Partnern neue Technologien, die für Transparenz sorgen und einen souveränen Umgang mit den eigenen Daten ermöglichen sollen. Letzteres beschreibt beispielsweise Infografiken, die mit Hilfe von Augmented Reality (erweiterte Realität) in den Raum projiziert werden, um Datenflüsse anschaulich darzustellen.

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