3-Druck in der Produktentwicklung
Warum sich Rapid Prototyping lohnt

Ein Gastbeitrag von Niko Mroncz* 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Mithilfe von Rapid Prototyping lassen sich digitale CAD-Modelle schnell in physische Prototypen umwandeln. Wann sollte man High-Fidelity oder besser Low-Fidelity-Versionen verwenden, um Vorteile wie kürzeren Entwicklungszeiten, Kosteneinsparungen und mehr Kreativität zu erzielen?

Prototypen unterschiedlicher Art für das Gehäuse eines Elektrogeräts.(Bild:  Xometry)
Prototypen unterschiedlicher Art für das Gehäuse eines Elektrogeräts.
(Bild: Xometry)

Rapid Prototyping ist für die Fertigung ein geradezu revolutionärer Ansatz. Mit ihm lassen sich physische Musterteile oder Modelle vorwiegend im 3D-Druck erstellen. Digitale Modelle in Form von CAD-Dateien werden damit schnell in fassbare Prototypen umgewandelt. High-Fidelity-Prototypen ähneln dabei stark dem Endprodukt. Low-Fidelity-Prototypen hingegen können starke Unterschiede zum Endprodukt aufweisen. Sie eignen sich deshalb im Wesentlichen für eine vorläufige Konzeptvalidierung. Häufigste Technologie im Rapid Prototyping ist die schichtweise, additive Fertigung – also der 3D-Druck.

Die Vorteile in der Produktentwicklung

Kürzere Entwicklungszeiten: Rapid Prototyping erlaubt schnellere Iterationen und Entwicklungszyklen als traditionelle Methoden. Im Rahmen des Rapid Product Development verkürzt diese die Zeit bis zur Markteinführung – ein entscheidender Vorteil, um rasch vom Konzept zum Produkt zu kommen.