Trend-Dossier 2024
NIS-2 wird IoT-Security prägen

Ein Gastbeitrag von Marty Edwards & Amir Hirsh* 3 min Lesedauer

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Im kommenden Jahr werden wir eine weitere Zunahme der Vernetzung in Produktionsumgebungen erleben. Einiges deutet darauf hin, dass immer mehr Kontrollfunktionen vollständig der KI überlassen werden. Das birgt nicht zuletzt vor dem Hintergrund von NIS-2 Risiken.

Angesichts der Deadline für die Umsetzung von NIS-2 in nationales Recht wird das Jahr 2024 von IT/OT-Security-Themen geprägt sein.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Angesichts der Deadline für die Umsetzung von NIS-2 in nationales Recht wird das Jahr 2024 von IT/OT-Security-Themen geprägt sein.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Im Jahr 2024 werden immer mehr OT- und IoT-Geräte in intelligenten Gebäuden, im Fabrikmanagement und in Gebäudemanagementsystemen zum Einsatz kommen. Hierbei geht es unter anderem um die Optimierung von Rohstoffkosten, Betriebsparametern oder Wartungsplanung. Der Trend geht dazu, einige Steuerungen vollständig der KI zu überlassen. Das wird Unternehmen weiteren Risiken aussetzen, da ihre Angriffsfläche größer wird und diese Umgebungen häufig mit dem Internet verbunden werden.

Angreifer verstehen das Ausmaß des Schadens, den sie OT/IoT-abhängigen Unternehmen, insbesondere in der Fertigungsindustrie, zufügen können – hauptsächlich mittels Ransomware-Angriffen. OT-Ziele verschaffen Angreifern auch willkommene Publicity, da diese Angriffe in der Regel öffentlichkeitswirksam sind.