Cybersecurity im IoT
Modernes Massenmanagement: Wie kann die Sicherheit von IoT-Netzwerken gewährleistet werden?

Ein Gastbeitrag von Martin Giess* 5 min Lesedauer

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Das IoT steht zurzeit vor derselben Herausforderung wie einst das Internet der Menschen: Immer stärker werdende Vernetzung birgt auch wachsende Gefahren für Netzwerke und ihre Nutzer. Wie können sich Organisationen davor schützen?

98 Prozent des IoT kommunizieren unverschlüsselt und mehr als die Hälfte der Geräte stehen in Zusammenhang mit Sicherheitsverletzungen.(Bild:  gemeinfrei / Pexels)
98 Prozent des IoT kommunizieren unverschlüsselt und mehr als die Hälfte der Geräte stehen in Zusammenhang mit Sicherheitsverletzungen.
(Bild: gemeinfrei / Pexels)

Eine kontinuierlich steigende Zahl von IoT-Geräten kommuniziert über Mobilfunknetze. Von Sensoren, die rund um die Uhr ihre Messergebnisse senden, bis zu Überwachungskameras, die dauerhaft mit dem Internet verbunden sind – Produktionsabläufe und Arbeitsprozesse werden fortschreitend digitalisiert und automatisiert. Und der Trend kommt nicht zum Stehen: Schätzungen zufolge wird die Zahl der mobilfunkbasierten IoT-Geräte bis 2023 auf 3,5 Milliarden anwachsen.

Wie so oft kann die technische Entwicklung mit sich selbst kaum Schritt halten. Die Vernetzung der Geräte ist der Entwicklung von IoT-Sicherheitsprotokollen weit voraus. Sie sind mit der Überzahl der IoT-Devices überfordert. Die Integrität von Netzwerken ist somit stark gefährdet, weil Unternehmen die Möglichkeit fehlt, ihre IT-Infrastruktur zu überwachen. Fast das gesamte IoT, 98 Prozent, kommuniziert unverschlüsselt, wie ein Bericht von Palo Alto Networks feststellt. 57 Prozent der Geräte stehen in Zusammenhang mit Sicherheitsverletzungen mittleren oder hohen Ausmaßes.