KI trainiert KI
Künstliche Intelligenz poliert den Datenschatz auf

Von Ralf Steck 7 min Lesedauer

KI ist nur so gut wie die Daten, mit denen sie trainiert wurde. Doch wie generiert man gute Trainingsdaten? Mit viel Zeit und Arbeitsaufwand – oder mit KI-Unterstützung.

Den Datenschatz im eigenen Unternehmen heben - dabei hilft KI.(Bild:  KI-generiert)
Den Datenschatz im eigenen Unternehmen heben - dabei hilft KI.
(Bild: KI-generiert)

Die US-Techgiganten haben Europa abgehängt – vor allem im Bereich der KI. So oft man diese Aussage liest, so falsch ist sie. Beziehungsweise so falsch kann sie sein. Denn die europäischen und vor allem die deutschen Unternehmen sitzen auf einem großen Schatz: Riesige Datenmengen, die in langen Jahren der digitalen Unternehmensführung gesammelt wurden. Lange Jahre hob man sie auf, oft ohne wirklich zu wissen, wozu – jetzt sind sie ideale Trainingsdaten für KI-Modelle. Genau diese Datenschätze fehlen den sehr jungen US-Techunternehmen.

Doch leider sind diese historischen Daten oft in sehr schlechtem Zustand – in Datensilos und ohne Bezug zueinander, in uralten Datenformaten, unvollständig und schlampig gepflegt. Die Aufbereitung, um aus diesem Chaos strukturierte, hochwertige Trainingsdaten zu generieren, ist sehr zeit- und arbeitsaufwendig. Doch auch hier helfen die Heinzelmännchen der modernen Zeit: KI.