Digitale Fabrik
Collaborative Industry: Die Fabrik der Zukunft ist ein Echtzeit-System

Ein Gastbeitrag von Frank Scheufens, Produkt Manager Professional Visualization, PNY Technologies 5 min Lesedauer

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Collaborative Industry ist ein Produktionsmodell, in dem Menschen, Maschinen, Softwareplattformen und Recheninfrastruktur zu einem durchgängigen operativen System zusammenwachsen

Collaborative Industry bringt Menschen und Roboter zusammen.(Bild: ©  Emma - stock.adobe.com / KI-generiert)
Collaborative Industry bringt Menschen und Roboter zusammen.
(Bild: © Emma - stock.adobe.com / KI-generiert)

Moderne Produktionsumgebungen erzeugen heute kontinuierlich große Mengen an Daten. Maschinen liefern Zustandsinformationen in Echtzeit, Kamerasysteme überwachen die Qualität, Planungssysteme steuern Material- und Auftragsflüsse und digitale Modelle bilden Produkte und Prozesse virtuell ab. Die Herausforderung besteht längst nicht mehr darin, Daten zu erfassen, sondern sie schnell und zielgerichtet auszuwerten und in operative Entscheidungen zu überführen.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen an industrielle Unternehmen. Kürzere Entwicklungszyklen, eine wachsende Vielfalt an Produkten, volatile Lieferketten und hohe Qualitätsstandards verlangen nach einer Produktion, die flexibel und anpassungsfähig agieren kann. Wettbewerbsfähigkeit entsteht daher zunehmend durch die Fähigkeit, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und auf Basis aktueller Informationen in Echtzeit zu reagieren. Die Fabrik der Zukunft ist damit nicht nur automatisiert, sondern vor allem vernetzt, datengetrieben und reaktionsfähig.