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Factory 56: So fertigt Mercedes-Benz S-Klasse mit Produktion der Zukunft

Von Sariana Kunze 4 min Lesedauer

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Während Elon Musk von einer autonomen Fabrik träumt, setzt Mercedes-Benz mit seiner neuen Factory 56 auf den Faktor Mensch und eine CO2-neutrale Produktion. Automatisiert und digitalisiert wurde trotzdem ordentlich. Erfahren Sie, was an dieser Fertigung besonders ist und welche Rolle das konzerneigene digitale Ökosystem spielt.

Maximale Flexibilität: In der Factory 56 von Mercedes-Benz in Sindelfingen bringen mehr als 400 fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) Antriebe, Karosserien und weiter Fahrzeugteile an ihren Bestimmungsort.(Bild:  Mercedes-Benz)
Maximale Flexibilität: In der Factory 56 von Mercedes-Benz in Sindelfingen bringen mehr als 400 fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) Antriebe, Karosserien und weiter Fahrzeugteile an ihren Bestimmungsort.
(Bild: Mercedes-Benz)

Ein fahrerloses Transportfahrzeug (FTF) fährt die Karosserie einer Mercedes-Benz S-Klasse eine Montagestation weiter. Derweil stattet ein Industrieroboter die nächste Karosserie mit einem Fahrzeugteil aus. Und: eine weitere ist schon per FTF auf dem Weg.

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Während über 400 FTF Antriebe, Karosserien und weitere Fahrzeugteile in einem flexiblen Automobil-Montagesystem an ihren Bestimmungsort bringen, überwachen drei Werker mit Mund-Nasen-Schutz an einem großen Bildschirm die relevanten Daten eines jeden Fahrzeugs auf der Produktionslinie in Echtzeit. Dies gelingt, weil Maschinen, Anlagen, Fahrzeuge und Menschen mit einem leistungsfähigen WLAN- und 5G-Mobilfunknetz miteinander verbunden sind. Der größte Teil ist bereits Internet-of-Things-fähig. Anwendungen vom Smart Device bis hin zu Big-Data-Algorithmen kommen hier zum Einsatz. Die 360-Grad-Vernetzung erstreckt sich jedoch nicht nur in dieser Fertigung, sondern auch über die Fabrikhallen hinaus über die gesamte Wertschöpfungskette.