Energiewirtschaft Energy Data-X: Der Schlüssel zur Digitalisierung der Energiebranche
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Im Oktober 2023 startete das Projekt Energy Data-X mit dem Ziel, den Austausch von Informationen in der Energiewirtschaft zu verbessern. Das Projekt soll die Stromnetze stabiler machen und neue Ideen fördern.
Die Energiewirtschaft steht vor einer doppelten Transformation: Deutschland soll laut Klimaschutzgesetz bis zum Jahr 2045 klimaneutral werden. Gleichzeitig sieht sich die gesamte Branche mit einem sich stark und rasch verändernden und kleinteiligerem Produktionsprozess konfrontiert: Laut BDEW gibt es rund 1,6 Millionen dezentrale Erzeugungsanlagen, insbesondere Windkraft- und Photovoltaikanlagen, die eine neue Art der Verteilung und Steuerung der Energie erfordern. Der Branchenverband sieht die Digitalisierung hierbei als entscheidenden Hebel, den die Unternehmen der Energiewirtschaft gezielt nutzen müssen. Schließlich sei die digitale Transformation der Energiewirtschaft ein integraler Bestandteil der Energiewende.
Das Datenvolumen wird in Zukunft weiter stark wachsen, während die Zeit zur Verarbeitung dieser Daten abnimmt. Dies fordert die Stromnetze heraus, da sie wetterbedingte Schwankungen, Engpässe in der Energieübertragung und Anforderungen an die Netzstabilität ausgleichen müssen. Neben der Umstellung auf dezentrale, erneuerbare Energiequellen verändert sich die Rolle der Energiekunden hin zu „Prosumern“, die nicht nur konsumieren, sondern auch Energie produzieren – etwa durch Solaranlagen auf dem eigenen Dach. Diese Entwicklung stellt neue Anforderungen an das Energienetz und dessen Betreiber, da es flexibler und anpassungsfähiger werden muss.
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