Smarter gießen

Eirich-Ideen digitalisieren die Gießereibranche

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Wichtige Prozesseckdaten werden optional messbar

Zusätzlich bietet der Qualimaster AT1 die Option, wichtige Prozesswerte wie Gasdurchlässigkeit und den Springback-Effekt zu messen. Letzterer Begriff bezeichnet das Rückfederverhalten des Formstoffs bei de Bauteilentformung. Unterstützt wird das intelligente Sandmanagement durch die patentierten Softwares Sandreport und Sandexpert. Das Tool Sandreport analysiert die gesamte Formstoffaufbereitung und übernimmt alle relevanten Chargendaten aus dem Formstoffsystem – dem Feuchtekorrektursystem AC1 und dem Inline-Prüfgerät AT1. Das digitale Tool umfasse eine die komplette Produktionsanalyse und sichere durch die Rückverfolgbarkeit die Qualität des Formstoffs.

Die Zusammensetzung des Formstoffs wird schließlich mithilfe von Sandexperts automatisch und vorausschauend berechnet. So stehe der Formanlage jederzeit der passende Formstoff für die jeweilige Produktion zur Verfügung. Auch das schont Ressourcen und garantiert stabile Prozesse bei maximaler Flexibilität in der Produktionsplanung, wie Eirich erklärt.

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Digitale Messeexponate sind informativer als die physischen

Die, wie betont wird, starke digitale Kompetenz von Eirich wirkt sich auch auf das diesjährige Messe-Design aus. Denn das Traditionsunternehmen denke seinen Messeauftritt völlig neu und stelle seine smarte Formstoffaufbereitung über eine Touch-App digital vor. Über interaktive Tools wird die komplette Anlage demonstriert und die technisch anspruchsvolle Vakuumtechnik mithilfe von Animationen und Visualisierungen erklärt. So können auch komplette Prozesse wie der Materialfluss digital vorgestellt und Produktionsabläufe über Szenarien wie beispielsweise dem Beimischen eines Additivs besser veranschaulicht werden, verspricht der zukünftige Gifa-Aussteller.

Spielerisch werde der Besucher an die Technologie herangeführt und könne am Ende quasi einen Formstoff-Führerschein erlangen. Der Eirich-Geschäftsführer erklärt: „Wir haben als Aussteller immer wieder festgestellt, dass große Maschinen zwar beeindrucken, aber die großen Vorzüge eines ganzheitlichen Systems nicht transportierbar sind. Mit der digitalen Touch-App soll das greifbarer gemacht werden.“

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