Private Clouds
Die Zukunft der Cloud ist überall

Ein Gastbeitrag von Ines Wolf* 4 min Lesedauer

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Zwischen Cloud-Hype und Realität: Unternehmen suchen den optimalen Speicherweg. Während der Trend früher in Richtung Cloud-First ging, zeigt sich heute, dass hybride Modelle und On-Premise-Lösungen ihre Vorteile haben. Kosten, Flexibilität und Kontrolle sind entscheidende Faktoren.

Es gibt einen wachsenden Konsens darüber, dass die Zukunft der Cloud nicht Cloud-first oder Cloud-only, sondern eher Cloud-also sein wird. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Es gibt einen wachsenden Konsens darüber, dass die Zukunft der Cloud nicht Cloud-first oder Cloud-only, sondern eher Cloud-also sein wird.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Früher war die Cloud einfach zu klassifizieren. Cloud-Dienste wurden von Public-Cloud-Dienstleistern aus Cloud-Rechenzentren angeboten. Wenig überraschend propagierten diese Anbieter, dass in Zukunft alle IT-Services aus der Cloud kommen würden. Cloud-first oder Cloud-only waren die Schlagworte – und nicht wenige in der Branche sprangen begeistert auf den fahrenden Cloud-Zug auf.

Nach gut zwanzig Jahren Cloud lässt sich feststellen, dass die Cloud nicht alternativlos geworden ist. Jüngste IDC-Studien bestätigen, dass trotz des anhaltenden Datenwachstums heute etwa 50 Prozent der Storage-Workloads On-Premises und 50 Prozent in der Public Cloud ausgeführt werden – und alles deutet darauf hin, dass dieses Gleichgewicht auch in Zukunft bestehen bleiben wird. Die Unternehmen setzen offensichtlich auf hybride Cloud- oder Multi-Cloud-Strategien, die mehr Flexibilität und Unabhängigkeit bieten. Statt Cloud-first ist eher Cloud-also die Realität. Viele IT-Verantwortliche in Unternehmen befinden sich irgendwo auf dieser Reise zwischen den Extremen und suchen nach der langfristig richtigen Cloud-Strategie für ihr Unternehmen.