Drucken mit Ionen
Die Additive Fertigung erobert atomare Dimensionen

Quelle: Uni Oldenburg / Redakteur: Peter Königsreuther 3 min Lesedauer

Forscher machen es jetzt möglich, dass komplexe metallische Strukturen im Nanometerbereich per 3D-Druck gefertigt werden können. Und so wird`s gemacht.

Das sind additiv gefertigte Strukturen aus Kupfer. Das Besondere ist, dass sie sozusagen ionenweise aus einer Kupfersalzlösung entstanden sind. Das ist eine ganz neue Art des 3D-Drucks, die neue Nanowelten zaubern kann, die allerdings ganz praktische Vorteile bringen werden.(Bild:  J. Hengsteler / ETH Zürich)
Das sind additiv gefertigte Strukturen aus Kupfer. Das Besondere ist, dass sie sozusagen ionenweise aus einer Kupfersalzlösung entstanden sind. Das ist eine ganz neue Art des 3D-Drucks, die neue Nanowelten zaubern kann, die allerdings ganz praktische Vorteile bringen werden.
(Bild: J. Hengsteler / ETH Zürich)

Dem Chemiker Dr. Dmitry Momotenko von der Universität Oldenburg ist es jetzt gelungen, mit einer neuen, elektrochemischen 3D-Drucktechnik extrem kleine Metallobjekte herzustellen, wie es heißt. Die Produkte könnten der Mikroelektronik, der Sensorik oder der Batterietechnik neue Möglichkeiten bieten, berichtete Momotenko gemeinsam mit einem Team aus Forschern von der ETH Zürich und der Nanyang Technological University in Singapur in der Zeitschrift Nano Letters. Mit dem elektrochemischen Druckverfahren können Objekte aus Kupfer mit einem Durchmesser von 25 Milliardstel Metern (also 25 Nanometern) gefertigt werden. Die Beteiligten betonen, dass ein menschliches Haar etwa 3000-mal dicker ist, als die erzeugbaren Strukturen.

Studie: Additive Fertigung - so wird sie genutzt!

Kann sich die additive Fertigung in der Serie etablieren? Wieso steigen Unternehmen auf AM um? Und was spricht gegen den 3D-Druck? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, haben wir 453 Anwender aus Kernbereichen der Industrie befragt. Alle Ergebnisse finden Sie in unserer neuen Marktstudie.

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