Industrial Internet of Things
Batterielose Funksensoren im Einsatz für das IIoT

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 5 min Lesedauer

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Sensoren sind die Schnittstelle zwischen der analogen und der digitalen Welt. Werden batterielose Sensoren mit Funktechnik kombiniert, dann lassen sich selbst bewegte Teile oder hermetisch abgeschlossene Umgebungen überwachen.

Der Sensor spielt in der Industrie eine Schlüsselrolle. Ist dieser mit Funktechnik ausgestattet und kommt ohne Betrieb aus, funken die Sensoren ihre Messdaten lokal oder in die Cloud.(Bild:   / CC0)
Der Sensor spielt in der Industrie eine Schlüsselrolle. Ist dieser mit Funktechnik ausgestattet und kommt ohne Betrieb aus, funken die Sensoren ihre Messdaten lokal oder in die Cloud.
(Bild: / CC0)

Sensoren haben eine Schlüsselfunktion in der industriellen Produktion. Sie können beispielsweise zur Qualitäts- und Prozessüberwachung oder zustandsbasierten Wartung eingesetzt werden. Das Anwendungsspektrum ist groß und entwickelt sich aufgrund des zunehmenden Einsatzes von Funksensoren in Richtung eines industriellen Internets der Dinge (IIoT). Durch die Kombination von Funk mit lokalen Energiewandlern können batterielose und dadurch wartungsfreie Sensoren auch direkt an bewegten Teilen oder in hermetisch abgeschlossener Umgebung eingesetzt werden. Beispielsweise zum Messen von Durchfluss, Druck und Temperatur von Flüssigkeiten oder Gasen.

Die meisten Sensoren in der industriellen Produktion arbeiten mit Kabeln. Dieser Ansatz verhindert jedoch, dass diese direkt an beweglichen Teilen eingesetzt werden können. Drahtlose Sensoren bieten hier eine Alternative, aber der Aspekt der Stromversorgung und der daraus resultierenden Wartung muss sorgfältig abgewogen werden. EnOcean-basierte Sensoren kombinieren Funk mit dem sogenannten Energy Harvesting und ermöglichen so neue Anwendungen ohne Wartungsanforderungen.