IT-Management-Tipps
Auswirkungen des Coronavirus auf die Industrial IT

Von Peter Lukesch* 6 min Lesedauer

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Die Coronakrise stellt Industrieunternehmen nahezu aller Branchen vor immense Herausforderungen, viele erleben einen Rückgang des Produktionsvolumens. Diese unfreiwillige Downtime kann man jedoch sinnvoll nutzen, um das eigene Industrial IT-Management zu überholen.

Die aktuelle Situation rund um das Coronavirus zwingt viele Industrieunternehmen zu unfreiwilligen Stillstandzeiten – doch diese kann man für einen Check des eigenen IT-Management nutzen.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Die aktuelle Situation rund um das Coronavirus zwingt viele Industrieunternehmen zu unfreiwilligen Stillstandzeiten – doch diese kann man für einen Check des eigenen IT-Management nutzen.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Seit einigen Monaten hat das Coronavirus SARS-CoV-2 die ganze Welt im Griff. Hashtags wie #stayhome, #flattenthecurve oder #gemeinsamstark dürften mittlerweile allseits bekannt sein und sind schon fast zu einem Motto für diese herausfordernde Zeit herangewachsen. Auch die Politik musste schnell handeln und Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung einleiten. Das öffentliche Leben wurde weitestgehend eingeschränkt, die Menschen änderten ihre alltäglichen Gewohnheiten, Krisenstäbe wurde gegründet und Bürojobs wurden überwiegend ins Home Office verlegt. Natürlich macht sich diese Ausnahmesituation auch in Industriebetrieben bemerkbar, daher haben wir in diesem Beitrag die wichtigsten Aspekte für Industrial IT-Verantwortliche zusammengefasst.

Was bedeutet das Coronavirus für das Industrial IT-Management in Unternehmen?

Wie in allen Bereichen steigt natürlich auch am Shopfloor das Infektionsrisiko, denn es arbeiten mehrere Personen an den gleichen Anlagen und persönlicher Kontakt lässt sich in vielen Fällen nicht vermeiden. Hygienevorschriften müssen umgesetzt, der Mindestabstand muss eingehalten und Mitarbeiter, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten, müssen umgehend isoliert werden. Schichten werden neu geplant und in systemrelevanten Betrieben, wie zum Beispiel bei Stromversorgern und Wasserwerken, werden teilweise sogar Isolationsschichten eingeführt. All diese Maßnahmen führen dazu, dass weniger Personal vor Ort ist.