Cybersecurity Wie CISOs die IT-OT-Sicherheitslücke schließen können
Wenn industrielle und IT-Netzwerke zusammenwachsen, darf die Sicherheit nicht vergessen werden. Die Zeit drängt: Angesichts von oftmals staatlich unterstützten Angreifern sollten Unternehmen in diesem Bereich schnell handeln.
Cybersecurity wird zunehmend als ganzheitliche Herausforderung verstanden, die sich weit über IT-Sicherheit hinaus bis in OT-Netzwerke erstreckt. Allerdings sind die Security-Teams vielfach zwar mit den IT-Infrastrukturen bestens vertraut, jedoch weniger mit den Eigenheiten industrieller Netzwerke. Entsprechend lassen sich bewährte IT-Sicherheitspraktiken nicht 1:1 übernehmen und in OT-Netzwerken anwenden. Außerdem fehlt es für eine schrittweise Einführung von Sicherheitspraktiken nach dem „Crawl-Walk-Run-Prinzip“, bei dem beispielsweise zunächst der Perimeter gesichert und eine physische Segmentierung implementiert wird, an Zeit und Ressourcen. Hoch professionelle Angreifer warten nicht, bis die Systeme gesichert sind, sondern schlagen zu.
Diese Situation birgt aber auch Chancen. Wir können auf diese Weise ein OT-Sicherheitsprogramm von Grund auf aufbauen. Dieses sollte uns gleichwohl ermöglichen, die bereits vorhandenen IT-Sicherheitsressourcen zu nutzen, um Produktionsumgebungen im Ernstfall schnell zu sperren. Drei Punkte sind dabei essenziell.
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