Agentische KI in der EDA Wenn KI nicht mehr nur assistiert, sondern EDA-Workflows steuert
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Mit dem Fuse EDA AI Agent will Siemens EDA die nächste Stufe der KI-gestützten Entwurfsautomatisierung erreichen. Im Zentrum steht nicht ein weiterer Copilot, sondern ein agentisches System, das komplexe Workflows über mehrere EDA-Tools hinweg planen, ausführen und überwachen soll.
KI beginnt in der EDA nicht erst mit generativer KI. Machine-Learning-Verfahren stecken längst in Werkzeugen, die Simulationen beschleunigen, Variationen besser beherrschbar machen oder einzelne Entwurfsschritte optimieren. Was sich derzeit verändert, ist der Anspruch: KI soll nicht mehr nur an einzelnen Stellen helfen, sondern ganze Abläufe über mehrere Werkzeuge hinweg koordinieren. Genau diese Richtung war 2026 bei mehreren EDA- und Halbleiterveranstaltungen zu erkennen. Wie ein solcher Orchestrator aussehen kann, zeigt Siemens EDA mit dem Fuse EDA AI Agent.
Der Fuse EDA AI Agent steht in diesem Jahr im Fokus des Unternehmens. Amit Gupta, Chief AI Strategy Officer und Senior Vice President und General Manager für Solido Custom IC bei Siemens EDA, beschreibt die Entwicklung hin zu agentischer KI als eine Verschiebung auf zwei Ebenen. Einerseits sollen KI und GPU-Beschleunigung die rechenintensiven Kernfunktionen der EDA-Werkzeuge beschleunigen, etwa Simulation, Verifikation oder Optimierung. Andererseits soll agentische KI die Produktivität der Ingenieure erhöhen, indem sie komplexe Abläufe über mehrere Tools hinweg plant und ausführt.
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