3D-Druck-Kolumne // April
Welchen Reifegrad braucht eine Firma zum Einsatz von 3D-gedruckten Vorrichtungen?

Von Johannes Lutz 3 min Lesedauer

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Viele Unternehmen haben den Wunsch, das Prototyping und 3D-Drucken von Hilfsmitteln in der Produktion gleich zu überspringen und sofort mit gedruckten Serienteilen zu beginnen. Nach großer Euphorie kommt schnell die Ernüchterung. So klappt es aber doch.

Manchmal muss man zwei Schritte zurück gehen, um im 3D-Druck den nächsten großen Schritt voranzukommen.(Bild:  3D Industrie GmbH)
Manchmal muss man zwei Schritte zurück gehen, um im 3D-Druck den nächsten großen Schritt voranzukommen.
(Bild: 3D Industrie GmbH)

Denkt ein Supply Chain Manager, Einkäufer, Technologe oder Entwickler an die Beschaffung von 3D-Druck Teilen, so gilt der erste Gedanke immer Serienteilen, die mal eben so bei einem Dienstleister bestellt werden. Egal ob Blechteile, Spritzgussteile, Fräs-, Dreh- oder Erodier-Teile, der 3D-Druck löst das Beschaffungsproblem. Beschäftigt sich die Personengruppe genauer damit, werden die Erwartungen schnell gedämpft und es tun sich viele Fragen auf, wie:

  • Hält das Bauteil dann auch?
  • Wie ist es mit der Oberflächengüte bei Sichtteilen?
  • UV- und chemische Beständigkeit?
  • Wechselwirkungen von niedriger und hoher Temperatur?
  • Gibt es auch Materialien, die an das Serienmaterial rankommen?
  • Was ist mit Wasseraufnahme und Verzug?

Da man zu all diesen Fragen nicht sofort vom Kollegen, der Kollegin oder über das Internet eine für sich passende Antwort findet, lässt man das Thema liegen. Vielleicht kann sich da ja mal ein Studierender daran den Kopf zerbrechen, umgesetzt wird es dann aber trotzdem nie.

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