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Was ist Ethernet? Geschwindigkeiten, Kabel, Vor- und Nachteile

Von Stefan Guggenberger 4 min Lesedauer

Ethernet ist der Goldstandard, wenn es um kabelgebundene Netzwerke geht. Was Ethernet eigentlich ist, welche Geschwindigkeiten möglich sind und welche Vor- und Nachteile ein physisches Netzwerk mit sich bringt.

Obwohl kabellose Verbindungen immer leistungsfähiger werden, sind physische Verbindungen via Ethernet nicht wegzudenken. Ihr Hauptvorteil: Eine kabelgebundene Verbindung bietet enorme Stabilität.(Bild:  gemeinfrei // Pexels)
Obwohl kabellose Verbindungen immer leistungsfähiger werden, sind physische Verbindungen via Ethernet nicht wegzudenken. Ihr Hauptvorteil: Eine kabelgebundene Verbindung bietet enorme Stabilität.
(Bild: gemeinfrei // Pexels)

Ethernet steht für die aktuell beliebteste Technologie für kabelgebundene Datennetze, bei der verschiedene Hardware- und Softwarekomponenten verbunden werden. Der Datenaustausch wird dabei durch ein LAN-Kabel (Local-Area-Network) möglich, das mit dem Internet verbunden sein kann. Aufgrund des hohen Verbreitungsgrades von Ethernet gilt es weithin als Synonym für LAN, es gibt aber auch andere Standards (z. B. Token Ring oder Arcnet). Der Ethernet-Standard wurde bereits in den 70er-Jahren bei Xerox entwickelt und sollte damals nur Bürogeräte verbinden. Heute findet Ethernet jedoch vom Smart-TV in Privathaushalten bis zu Servern in Rechenzentren ein breites Anwendungsspektrum. Für kabelgebundene Netze wird heute am häufigsten das Ethernet-Protokoll IEEE 802.3 (Institute of Electrical and Electronics Engineering) verwendet.

Was bedeutet Ethernet? Funktionsweise sowie Vor- und Nachteile

So funktioniert Ethernet: