3D-Druck-Kolumne // April
7 Gründe warum Ihr 3D-Drucker kaum läuft

Von Johannes Lutz 5 min Lesedauer

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In vielen Unternehmen ist das Thema 3D-Druck eingeschlafen oder noch nie richtig wach gewesen. Dafür gibt es viele Ursachen, doch diese sieben Gründe, häufen sich bei den meisten Unternehmen.

Es gibt sieben wiederkehrende Ursachen, warum Unternehmen mit 3D-Druck weder Geld noch Zeit sparen und die Innovationskraft auf der Strecke bleibt. (Bild:  3D Industrie GmbH)
Es gibt sieben wiederkehrende Ursachen, warum Unternehmen mit 3D-Druck weder Geld noch Zeit sparen und die Innovationskraft auf der Strecke bleibt.
(Bild: 3D Industrie GmbH)

Läuft man in den Unternehmen des deutschen Mittelstands durch die Fertigungsabteilungen, gibt es mittlerweile immer mehr Abteilungen, die bereits 3D-gedruckte Vorrichtungen und Hilfsmittel im Einsatz haben. Oft wissen die Mitarbeiter gar nicht, dass die Halterung im Montageprozess aus dem 3D-Drucker kommt. Es ist eben wie jedes andere Hilfsmittel auch: Es soll den Fertigungsprozess vereinfachen und der Fachkraft das Gefühl geben, am Ende des Tages alles richtig gemacht zu haben.

Doch sind die ersten Lösungen für die Fertigung gedruckt, stockt der Prozess des 3D-Drucks – das beobachte ich immer wieder. Genau dann, wenn das Anfangs-Momentum aufgebaut wurde, lässt man das Thema schleifen. Anfangs lief der Drucker jeden Tag, dann nur noch einmal die Woche und zum Schluss einmal im Quartal. Danach ist die Hürde, sich mit dem Thema zu beschäftigen, so groß, dass man die Bauteile lieber wieder fräst, den Kollegen an der Fertigungslinie vertröstet oder versucht, dem Thema ganz aus dem Weg zu gehen.