Kommentar von Eddie Seymour, Nvidia
Warum humanoide Roboter endlich in greifbare Nähe rücken

Von Eddie Seymour 3 min Lesedauer

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Fragt man Menschen, wie sie sich einen Roboter vorstellen, denken die meisten eher an eine Figur wie C-3PO aus Star Wars als an einen Fertigungsroboter in der Industrie. Bis heute stellen sich daher viele die Frage: Warum hat es so lange gedauert, humanoide Roboter in der Praxis einsatzfähig zu machen? Doch bald hat das Warten ein Ende: Humanoide Roboter rücken immer näher an unseren Alltag heran.

Der Autor: Eddie Seymour ist European Business Director bei Nvidia(Bild:  Nvidia)
Der Autor: Eddie Seymour ist European Business Director bei Nvidia
(Bild: Nvidia)

Unsere Welt ist auf den Menschen zugeschnitten: Wohnungen, Fabriken, Lagerhallen und Verkehrssysteme orientieren sich an der menschlichen Gestalt. Wer die Vorteile von Automatisierung und Technologie schnell und reibungslos in bestehende Strukturen integrieren möchte, setzt daher am besten auf robotische Systeme, die den menschlichen Körper nachahmen.

Humanoide Roboter können dabei helfen, dem wachsenden Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass in Europa bis 2030 rund vier Millionen Fachkräfte im Gesundheits- und Sozialwesen fehlen werden – darunter 2,3 Millionen Pflegekräfte sowie 1,1 Millionen Sozialarbeiter und Assistenten. Besonders ältere, pflegebedürftige Menschen werden die Folgen unmittelbar zu spüren bekommen. Auch kleine und mittlere Hersteller in Europa berichten, dass sie nur schwer Fachkräfte mit der erforderlichen technischen Expertise finden – etwa die Hälfte von ihnen ist davon bereits betroffen.

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