Produktdaten im Maschinenbau
Warum Datensilos zum Wettbewerbsrisiko werden

Ein Gastbeitrag von Jonas Kaltenbach, IoT Solution Architect und Solution Manager, Doubleslash 6 min Lesedauer

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Produktdaten sind mehr als Dokumentation. Wer sie nur als PDF, Excel-Liste oder proprietären Zwilling verwaltet, riskiert seine Anschlussfähigkeit in digitalen Lieferketten und Datenräumen.

Während physische Produkte oft bereits einen hohen Reifegrad erreicht haben, liegt der größere wirtschaftliche Hebel zunehmend in der digitalen Beschreibung und Nutzung des Produkts. (Bild:  Doubleslash)
Während physische Produkte oft bereits einen hohen Reifegrad erreicht haben, liegt der größere wirtschaftliche Hebel zunehmend in der digitalen Beschreibung und Nutzung des Produkts.
(Bild: Doubleslash)

Die Baugruppe ist pünktlich geliefert. Mechanisch passt sie, elektrisch ist sie geprüft, die Dokumentation liegt vollständig vor. CAD-Modell, Stückliste, Datenblatt, Betriebsanleitung, CE-Nachweis: alles da.

Auf dem Papier ist der Vorgang abgeschlossen. Im digitalen Prozess des Kunden beginnt er jetzt erst. Dort muss jemand das PDF-Datenblatt öffnen, Werte übertragen, die Excel-Stückliste prüfen, das CAD-Modell dem richtigen Projektstand zuordnen und klären, ob der dokumentierte Softwarestand tatsächlich zur gelieferten Variante passt.