Cloud-Computing
Verringerung der Komplexität einer Multi-Cloud

Ein Gastbeitrag von Silvio Kleesattel* 4 min Lesedauer

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Im Grunde wirkt die IT-Welt ganz einfach: Eine Welt aus Nullen und Einsen. In der Realität ist die Situation allerdings schwieriger, weil es selten nur Schwarz und Weiß gibt. Die Graustufen sind es, die die Entscheidungsfindung spannend, aber auch manchmal nicht einfach machen.

Durch die Verwendung einer Multi Cloud ist es möglich, Anwendungen und ihre Beziehungen zu mehreren Clouds genau zu lokalisieren und einen genauen Überblick über alle Dienste zu gewährleisten.(Bild:  frei lizenziert / Pexels)
Durch die Verwendung einer Multi Cloud ist es möglich, Anwendungen und ihre Beziehungen zu mehreren Clouds genau zu lokalisieren und einen genauen Überblick über alle Dienste zu gewährleisten.
(Bild: frei lizenziert / Pexels)

Das gilt auch für die Cloud. Ohne Zweifel sind Cloud-Lösungen ein wesentlicher Bestandteil einer nachhaltigen Informationstechnologie. So zeigen Ausfälle der vergangenen Jahre, dass die Abhängigkeit von einer Technologie oder einem Anbieter möglichst vermieden werden sollte. Und schon steht die nächste Herausforderung vor der Tür. Damit Abhängigkeiten vermieden werden, bleibt nur eine Strategie – die Multi-Cloud.
Multi-Cloud wird daher zunehmend Teil der täglichen Routine von IT-Managenden. Die Tools und Lösungen sind noch stark entwicklungsbedürftig, aber es gibt Ansätze, die Einblick in komplexe Architekturen geben.

Die komplexe Infrastruktur managen

Die eine oder andere Partei mag glauben, dass sie Fortschritte gemacht hat, wenn der Weg zur Multi-Cloud strategisch ist. Bei der so genannten Schatten-IT handelt es sich häufig um eine parallele Architektur, die aus Unternehmensübernahmen, Fusionen oder relativ unabhängigen Abteilungen resultiert, die nun als heterogene Cloud-Landschaft verwaltet und optimiert werden sollen.