Europas KI-Engpass
Warum Datenspeicher mehr denn je über Rechenleistung entscheidet

Ein Gastbeitrag von Uwe Kemmer, Director Field Applications Engineering, WD 3 min Lesedauer

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Es zeigt sich immer deutlicher: Die Leistungsfähigkeit von KI entscheidet sich nicht allein im Rechenkern. Sie hängt ebenso von der Datenbasis ab, die ihn versorgt.

Skalierbare Datensouveränität ist das Fundament für den Weg von der rechenintensiven KI-Verarbeitung über wachsende Datenströme hin zu nachhaltigen, energieeffizienten Speichersystemen.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Skalierbare Datensouveränität ist das Fundament für den Weg von der rechenintensiven KI-Verarbeitung über wachsende Datenströme hin zu nachhaltigen, energieeffizienten Speichersystemen.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

KI-Investitionen in Europa richten sich derzeit vor allem auf Rechenleistung. Milliardensummen fließen in GPU-Cluster, Rechenzentrumskapazitäten und Trainingsinfrastruktur. Laut Bitkom wurden 2025 rund 12 Milliarden Euro in deutsche Rechenzentren investiert, ein erheblicher Teil davon getrieben durch KI. Doch je mehr KI-Systeme aus der Pilotphase in den produktiven Betrieb übergehen, desto deutlicher wird: Die Leistungsfähigkeit von KI entscheidet sich nicht allein im Rechenkern. Sie hängt ebenso von der Datenbasis ab, die ihn versorgt.

Rechenleistung lässt sich mieten, skalieren und bei Bedarf wieder reduzieren. Daten dagegen wachsen kontinuierlich und müssen über Jahre gespeichert, versioniert und zugänglich gehalten werden. Jeder Trainingslauf, jede Inferenzanfrage und jedes KI-generierte Ergebnis erweitert die Datenbasis, die Unternehmen sicher, nachvollziehbar und entsprechend ihrer Governance-Vorgaben verwalten müssen.