Sicher ist sicher Bundesverwaltung beschert Cloudanbieter Ionos Großauftrag

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Der deutsche Cloudanbieter Ionos hat einen Großauftrag von der Bundesverwaltung für den Aufbau eines besonders abgesicherten Cloudsystems erhalten, so die dpa.

Ionos hat mit seiner besonders sicheren, cloudbasierten Plattform die Bundesverwaltung überzeugt. Damit geht das Amt den Weg in die effizientere, digitale Verwaltung, wie es heißt.(Bild:  fotomek - stock.adobe.com)
Ionos hat mit seiner besonders sicheren, cloudbasierten Plattform die Bundesverwaltung überzeugt. Damit geht das Amt den Weg in die effizientere, digitale Verwaltung, wie es heißt.
(Bild: fotomek - stock.adobe.com)

In der Ausschreibung des Rahmenvertrags wurde eine Obergrenze von 410 Millionen Euro genannt. Die sogenannte private Enterprise-Cloud von Ionos, die unter anderem vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert wurde, soll demnach in den Rechenzentren des Informationstechnikzentrums Bund (ITZBund) betrieben werden. Das Besondere am Know-how der United-Internet-Tochter sei, dass diese Plattform nicht mit dem öffentlichen Internet verbunden sei. Dabei wird ein Konzept verwendet, das Air Gapping genannt wird. Das mache es für Außenstehende nahezu unmöglich, auf Informationen zuzugreifen. Beim Air Gapping werden die Rechner von den Netzwerken separiert, der Datenverkehr für Softwareupdates wird dann etwa mit transportablen Speichermedien erledigt, wie zu erfahren ist.

Einzige Cloudplattform ihrer Art

Die Anwender in der Verwaltung greifen dann über abgeschirmte und gesicherte Datennetze des Bundes auf die private Cloud zu. Zu den IT-Anwendungen des Bundes gehören über 1.000 Fachverfahren der Verwaltung. Darunter fällt auch das Punktekonto des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg (Fahreignungsregister) oder die Berechnung und Auszahlung der Leistungen nach dem BAfög-Gesetz. Eine solche „Air Gapped“-Plattform außerhalb der eigenen Rechenzentren anzubieten ist eine komplexe Anforderung, die nur wenige Anbieter erfüllen können, merkt der Ionos-Chef Achim Weiß dazu an. Sie entspreche nicht nur den hohen Sicherheitsanforderungen, sondern stelle auch einen wichtigen Schritt in Richtung einer digitalen und effizienten Verwaltung dar.

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