Milliarden-Invest Neue KI-Rechenzentren von Google und Blackstone

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Die Alphabet-Tochter Google und der Finanzinvestor Blackstone wollen für Milliarden Rechenzentren für künstliche Intelligenz aufbauen ...

Google hat mit dem KI-Chip Tensor sehr viel Erfolg. Nun hat eine neue Idee das Unternehmen mit dem Finanzinvestor Blackstone zusammengebracht. Für viele Milliarden Dollar will man nun Rechenzentren bauen, die den Tensor nutzen ...(Bild:  Google)
Google hat mit dem KI-Chip Tensor sehr viel Erfolg. Nun hat eine neue Idee das Unternehmen mit dem Finanzinvestor Blackstone zusammengebracht. Für viele Milliarden Dollar will man nun Rechenzentren bauen, die den Tensor nutzen ...
(Bild: Google)

Der Finanzinvestor Blackstone will für das Rechenzentrenprojekt zunächst rund fünf Milliarden Dollar (4,3 Milliarden Euro) für KI-Dienste in der Cloud investieren und die Mehrheit übernehmen, heißt es aus New York. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg soll sich die Investition (einschließlich Schulden) aber auf 25 Milliarden Dollar belaufen. Chef des Gemeinschaftsunternehmens soll der langjährige Google-Manager Traynor Sloss werden, wie es weiter heißt. In einem ersten Schritt will die Gesellschaft bis zum Jahr 2027 eine Rechenleistung von 500 Megawatt erreichen. Dabei sollen die Rechenzentren mit den von Google entwickelten KI-Chips der Marke Tensor bestückt werden, denn sie sind bekanntlich dafür gemacht, KI-Modelle zu entwickeln und zu betreiben.

Google braucht mehr KI-Rechenleistung

Alphabet und Blackstone konkurrieren aber auch auf diese Weise dann mit Unternehmen wie Coreweave und Nebius, die mit ihren Hochleistungsrechnern Dienste für KI-Service-Anbieter zur Verfügung stellen, wobei sei aber oft auf Prozessoren des Branchenriesen Nvidia setzen. Google selbst hat seine eigene Palette an KI-Chips ausgebaut und sucht deshalb nun nach noch mehr Rechenkapazität, um die hohe Nachfrage von Nutzern innerhalb und außerhalb des Unternehmens zu befriedigen. Google gehöre nicht zuletzt zu den größten Profiteuren des KI-Booms. Der Umsatz seiner Cloud-Rechner-Sparte schießt derzeit in die Höhe und die hauseigenen KI-Dienste haben großen Erfolg bei den Kunden. Blackstone wiederum hat kürzlich seine Einheit Blackstone Infrastructure Trust an die Börse gebracht, die in bereits fertige Rechenzentrumsimmobilien investiert.

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