Simulation Disruption im Doppelpack: Wie digitale Zwillinge die Industrie verändern
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Der digitale Zwilling gilt als eine der vielversprechendsten Anwendungen auf dem Weg zur smarten Fabrik. Doch welche konkreten Möglichkeiten bietet die Technologie zur virtuellen Darstellung von Anlagen, Produkten und Zuständen wirklich?
In der Industrie spielen digitale Zwillinge eine immer bedeutendere Rolle. Laut einer aktuellen Studie von Gartner setzen 13 Prozent der befragten Unternehmen auf die virtuellen Abbilder real existierender Anlagen und Prozesse. Bis 2020 sollen es bereits 75 Prozent sein. Die digitalen Spiegelbilder basieren auf 3D-Modellen und Detailinformationen verbauter Komponenten. Technische Neuerungen, wie etwa der Einbau eines Ersatzteils, werden nicht nur an der Anlage, sondern auch am digitalen Zwilling durchgeführt. Ein ständiger Datenfluss liefert Informationen über den Zustand der Anlage, sorgt für eine bessere Planbarkeit von Prozessen und ermöglicht den effizienten Einsatz von Ressourcen. Im Bereich des Field Service Management bilden die gesammelten Daten die Basis für einen verbesserten Kundenservice.
Zwillings-Geschwister kennzeichnet eine besonders innige und intensive Verbindung. Ein enger und regelmäßiger Austausch ist für sie bis ins hohe Alter wichtig. Ähnlich sieht es bei digitalen Zwillingen und ihren analogen Pendants aus. Für den regelmäßigen Austausch sorgen IoT-Sensoren, die stetig Konstruktions- und Betriebsdaten erfassen und an eine Cloud senden, in der alle Informationen zusammenlaufen. KI-gestützte Algorithmen werten die Daten anschließend aus.
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