Digitarler Zwilling Digitaler Zwilling trifft Produktpass

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Auf der SPS präsentieren conplement und R. Stahl in Halle 5, Stand 160, wie der digitale Zwilling entlang der gesamten Wertschöpfungskette durchgängig funktioniert: von der Erstellung über die Bereitstellung bis zur produktiven Nutzung.

Daten aus verschiedenen Unternehmenssystemen (CRM, ERP, PIM) werden in Verwaltungsschalen (AAS) überführt sowie in der twinsphere-Plattform validiert und gespeichert.(Bild:  Conplement)
Daten aus verschiedenen Unternehmenssystemen (CRM, ERP, PIM) werden in Verwaltungsschalen (AAS) überführt sowie in der twinsphere-Plattform validiert und gespeichert.
(Bild: Conplement)

Mit twinstudio lassen sich Verwaltungsschalen (Asset Administration Shell, AAS) und Teilmodelle manuell modellieren, inklusive einer Inline-Validierung nach IDTA-Standards und auf Basis wiederverwendbarer Vorlagen. So entsteht Standardkonformität, ohne dass Domainexperten tiefes Wissen über Metamodelle benötigen. Für datengetriebene Pipelines steht der Semantic Connector zur Verfügung: Er erzeugt Teilmodelle aus ETL-Strecken, Data Hubs oder Quellsystemen, ohne dass diese das Metamodell implementieren müssen.

Im Betrieb bietet twinsphere eine skalierbare AAS-Plattform, um digitale Zwillinge nicht nur zu erzeugen und zu speichern, sondern sie auch in Prozesse zu integrieren und nutzbar zu machen. Über MQTT-Botschaften verbreitete Events versorgen Drittsysteme mit Product-Change-Notifications (PCN), der Push-Service liefert Daten der Zwillinge in unterschiedlichen Formaten und eine Technical-Data-Suche ermöglicht präzise Abfragen nach Produktmerkmalen.

Mehrwert in der Nutzung durch Anwender

Der entscheidende dritte Schritt entfaltet seinen Mehrwert in der Nutzung durch Anwender. In Partnerschaft mit R. Stahl bietet conplement das Digital Twin Portal als White-Label-Lösung an. Es macht die Verwaltungsschale zum Interaktionskern für Planer, Betreiber und Service. Dabei bietet es Login- und Member-Area, Bulk-Handling, PCN-Hinweisen sowie direktem Zugriff auf Typ- und Instanz-Schalen. Vor allem aber verbindet das Portal den digitalen Zwilling mit Backend-Prozessen – von Nachbestellungen über Service-Orders bis hin zu SAP-Workflows. So werden Daten zu konsequenter Prozessautomation.

Auch die regulatorischen Anforderungen sind von Beginn an berücksichtigt. Twinsphere basiert auf der Verwaltungsschale als normierter Grundlage und damit auf dem von der EU-Kommission geforderten offenen und interoperablen Metamodell. Ergänzend implementiert twinsphere die in den DIN-DKE-Spezifikationen zum DPP geforderten Systemanforderungen inklusive DPP-API und Security. Damit wird der Produktpass nahtlos in die produktionsreife Plattform eingebettet. Das reduziert Integrationskosten und schafft Zukunftssicherheit für Portfolios, die in EU-Märkten skalieren müssen.

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