Datenschutz und Effizienz
Die Zukunft der KI ist privat

Ein Gastbeitrag von Fabian Czicholl* 6 min Lesedauer

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Bei der Implementierung von Künstlicher Intelligenz stehen nicht nur Unternehmen, sondern insbesondere auch öffentliche Einrichtungen vor der Entscheidung zwischen öffentlicher KI oder dem Aufbau eigener KI-Modelle. Oft sind beide Optionen suboptimal, doch es gibt einen Mittelweg.

Private KI, auch als Privacy-Preserving AI bekannt, ist eine Antwort auf die Datenschutzbedenken im Kontext der KI-Nutzung. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Private KI, auch als Privacy-Preserving AI bekannt, ist eine Antwort auf die Datenschutzbedenken im Kontext der KI-Nutzung.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Inmitten des rasanten Wandels durch Künstliche Intelligenz müssen sich sowohl Unternehmen als auch der öffentliche Dienst gleichermaßen mit den Auswirkungen dieser bahnbrechenden Technologie auseinandersetzen. Doch neben den enormen Chancen tritt dabei eine zentrale Frage besonders hervor: die des Datenschutzes. Angesichts möglicher Datenlecks gibt es Bedenken, dass bei der Nutzung öffentlicher KI-Modelle die vom Unternehmen verwendeten Daten dem Wettbewerb ungewollt helfen könnten. Zudem ist der Datenschutz in Europa derart bedeutsam, dass Regierungen der Europäischen Union dazu aufgefordert haben, erst die offenen Datenschutzprobleme zu lösen, bevor Unternehmen KI in hausinternen Prozessen einsetzen.

Die EU hat auf die Datenschutzfrage reagiert, indem sie strenge Datenschutzregulierungen wie die Datenschutzgrundverordnung (kurz: DSGVO) bereits vor einigen Jahren eingeführt hat. Die DSGVO legt den Fokus auf den Schutz personenbezogener Daten und zwingt Unternehmen dazu, transparent und verantwortungsvoll mit Daten umzugehen. Gleichzeitig steigt das Bewusstsein dafür, wie öffentlich verfügbare KI-Modelle Daten verwenden können, um ihre Fähigkeiten zu verbessern. Unternehmen erkennen zunehmend, dass sie nicht nur für den Datenschutz ihrer Kunden verantwortlich sind, sondern auch die Kontrolle über ihre eigenen Unternehmensdaten bewahren müssen. Bei der Datennutzung von Künstlicher Intelligenz kann dies jedoch schnell problematisch werden.