Business Continuity
Der Corona-Attacke folgt die Cyberattacke

Von Jürgen Schreier 7 min Lesedauer

Neben dem Coronavirus verbreiten sich derzeit auch allerlei Computerviren wie ein Lauffeuer rund um den Globus. Ziel ist, vertrauliche Daten zu stehlen oder Lösegeld zu erpressen. Der Beitrag schildert die Angriffsmuster und gibt Tipps, wie man sich dagegen wappnen kann.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie arbeiten viele Menschen aktuell aus dem Home Office – das bietet Cyberkriminellen neue Angriffsvektoren.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Aufgrund der Coronavirus-Pandemie arbeiten viele Menschen aktuell aus dem Home Office – das bietet Cyberkriminellen neue Angriffsvektoren.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Neben dem Coronavirus treibt noch eine weitere Spezies von Viren ihr Unwesen - die der Computerviren. Vor allem die Tatsache, dass viele Unternehmen ihren Beschäftigten Home Office verordnen oder in Quarantäne befindliche Personen von zuhause aus arbeiten müssen, eröffnet Cybergangstern interessante Angriffsvektoren.

Wie bei den zahllosen Fake-News in den sogenannten sozialen Medien wird nicht n ur mit Angst der Menschen gespielt, sondern auch mit dem Informationsbedürfnis in Sachen Coronavirus beziehungsweise Covid-19. Erst dieser Tage, als “Microsoft Teams“, eine Plattform, die Chat, Besprechungen, Notizen und Anhänge kombiniert, an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit geriet, landeten beim Schreiber dieser Zeilen postwendend diverse Spammails in der Mailbox, in denen zu einem Klick auf einen Link zur Wiederherstellung eines angeblich gesperrten Teams-Zugangs aufgefordert wurde.