3D-Druck-Kolumne // Dezember
Den 3D-Druck in die mechanische Fertigung bringen – aber richtig

Von Johannes Lutz 4 min Lesedauer

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Die mechanische Fertigung wird oft als Endgegner bei der Einführung der additiven Fertigung bezeichnet. So sind die Hürden, Widerstände und Vorurteile in dieser Abteilung oft am größten. Warum das so ist und wie eine Lösung aussehen kann, erfahren Sie in dieser Kolumne.

Gerade in der mechanischen Fertigung kann der 3D-Druck echte Entspannung bewirken – wenn man denn bereit ist, einmal ins kalte Wasser zu springen.(Bild:  3D Industrie GmbH)
Gerade in der mechanischen Fertigung kann der 3D-Druck echte Entspannung bewirken – wenn man denn bereit ist, einmal ins kalte Wasser zu springen.
(Bild: 3D Industrie GmbH)

Die CNC-Geräusche haben abgenommen, doch bei jedem Kollegen, der durch die Türe ins Meisterbüro kommt, wird das Pfeifen der Druckluft und Summen der Fräser, die sich ins Vollmaterial fressen, lauter. Alle sind im Büro versammelt und es riecht nach Kühlwasser. Die Arme verschränkt, angelehnt an die Schrankwand oder halbsitzend auf der Tischkante, geht der Blick durch den Raum.

Die Stimmung ist nicht die Beste, da sich nach drei Monaten noch immer keine zu druckende Anwendung aus der mechanischen Fertigung aufgetan hat. Dabei ist vor allem hier das Potential für Betriebsmittel, Vorrichtungen und einfache Nutzteile besonders groß. Auch kam der Ruf nach Entlastung und Vereinfachung genau aus dieser Abteilung und man hat sich zum Druck von Hilfsmitteln doch bereits umgesehen.