Security-Know-how
Cybersecurity-Kompetenzen für Industrie 4.0 gemeinsam und praxisnah erlernen

Von Dr.-Ing. Christian Haas & Jens Otto* 3 min Lesedauer

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Mit der digitalen Transformation der Produktion entstehen für die Industrie nicht nur neue Chancen – es ergeben sich auch neue Risiken. Mit den richtigen Kompetenzen können Unternehmen diesen Herausforderungen aber gut begegnen.

Im Kontext immer stärker vernetzter Produktionsanlagen wird auch das Thema Cybersicherheit immer wichtiger – Wissenslücken sollte man daher schließen, bevor es zum Angriff kommt.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Im Kontext immer stärker vernetzter Produktionsanlagen wird auch das Thema Cybersicherheit immer wichtiger – Wissenslücken sollte man daher schließen, bevor es zum Angriff kommt.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

In stärker vernetzten Produktionsanlagen, in denen eingebettete Systeme selbständig miteinander kommunizieren, cloudbasierte Planungssysteme Auftragsschritte und Maschinenbelegungen berechnen oder Wartungszuständige genau wie Anlagenführer aus der Ferne zugreifen, entstehen neue Angriffsflächen.

In der vernetzten Welt endet der Schutz von Produktionsanlagen daher nicht mehr auf dem Fabrikgelände. Über die Netzwerkverbindungen können Angreifer auch von außen in die Systeme eindringen und diese manipulieren, durch Schadcode-Infektionen weite Bereiche zum Erliegen bringen und dabei auch immense physische Schäden verursachen. IT-Sicherheit in der industriellen Produktion muss daher spezielle Voraussetzungen erfüllen, die im Büroumfeld, bei PC-Arbeitsplätzen und Internet-Servern so nicht zu finden sind.