Interview 3DDruck Verband 3D-Druck braucht Öffentlichkeit
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Der Vorsitzende des Verbands 3DDruck e.V., Dr. Justus Bobke, verrät im Interview, warum die additive Fertigung politische Lobbyarbeit braucht. Denn der 3D-Druck ist viel mehr als „nur“ eine spannende Technologie in Zeiten des digitalen Wandels, verändert er doch ganze Wertschöpfungsketten.
Herr Dr. Bobke, von wem ging die Initiative zur Gründung des Verbands 3DDruck e.V. aus?
Gegründet wurde der Verband 3DDruck e.V. im April 2016. Es handelte sich damals im Prinzip um eine private Initiative. Wir sprechen manchmal davon, dass wir so etwas wie ein politisches Start-up sind. Die Personen, die den Verband damals gegründet haben, kennen sich seit Jahren gut und haben alle in irgendeiner Form zusammengearbeitet. Das war für uns wichtig, weil wir die Verbandsarbeit in der Anfangsphase – und in der befinden wir uns nach wie vor – ehrenamtlich machen. Man kann schlecht Menschen dazu motivieren, viel Zeit, Muße, Energie und Intelligenz zu investieren, wenn man nicht vorher diesen Charaktertest gemacht hat.
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