OEMs
Zurück auf die Pole-Position mit Connected Services

Von Vivien Deffner 4 min Lesedauer

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Connected Services können für Automobilhersteller (OEMs) eine echte Goldgrube sein. Doch damit sie das gesamte Potenzial ausschöpfen können, müssen die OEMs schnell handeln, um das Feld nicht ihren digitalen Wettbewerbern zu überlassen. Das ist eine der vielen Erkenntnisse aus dem zweiten "Connected Vehicle Trend Radar" von Capgemini Invent.

Automobilhersteller sollten zukünftig vermehrt auf Connected Services setzen, damit sie von ihren digitalen Wettbewerbern nicht abgehängt werden.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Automobilhersteller sollten zukünftig vermehrt auf Connected Services setzen, damit sie von ihren digitalen Wettbewerbern nicht abgehängt werden.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Die Bedeutung von vernetzten Fahrzeugen wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Waren es im Jahr 2018 weltweit noch 119,4 Millionen, soll ihre Zahl bis 2023 auf 352 Millionen steigen. Dieser Anstieg geht mit einem schnellen Wachstum des Datenaufkommens einher. Daten sind ein hohes Gut und können zudem monetarisiert werden. Sie unterstützen dabei, Kosten zu senken, Forschung und Entwicklung sowie Produkte und Dienstleistungen zu optimieren und Emissionen zu begrenzen. Um an der Spitze zu bleiben, müssen OEMs über ausreichend Daten verfügen. Dafür benötigen sie im Vergleich zu ihren digitalen Wettbewerbern einen beträchtlichen Kundenstamm, derzeit sind die Nutzungsraten jedoch noch unzureichend.

Die Studie untersuchte, wie die Automobilindustrie mit vernetzten Diensten rentabel werden kann und was sich Verbraucher beim Thema vernetzte Dienste (Connected Services) im Fahrzeug wünschen. Dafür wurden über 3.000 Verbraucher aus Europa, den USA und China befragt.