Security
IoT- und OT-Sicherheit: Zero-Trust-Sicherheit als Schlüssel zur Resilienz

Ein Gastbeitrag von Deepen Desai 5 min Lesedauer

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Angesichts zunehmender Angriffe auf IoT- und OT-Geräte und vernetzte Infrastrukturen rückt Zero Trust als dauerhafter Ansatz für mehr Resilienz in den Fokus.

Zero Trust-Sicherheit sollte aufgrund zunehmender Angriffe auf IoT- und OT-Geräte ein Ansatz für viele Unternehmen sein.(Bild: ©  ezra - stock.adobe.com)
Zero Trust-Sicherheit sollte aufgrund zunehmender Angriffe auf IoT- und OT-Geräte ein Ansatz für viele Unternehmen sein.
(Bild: © ezra - stock.adobe.com)

Die wachsende Bedrohungslage für IoT- und OT-Geräte bleibt ein zentrales Thema in der Debatte um Cybersicherheit. Mit einem alarmierenden Anstieg von 45 Prozent an IoT-Malware laut dem Zscaler Threatlabz 2024 Mobile, IoT & OT Threat Report und einer Vielzahl erfolgreicher Angriffe wird deutlich, dass diese Geräte weiterhin einen bevorzugten Einstiegspunkt in Unternehmensumgebungen für Cyberkriminelle darstellen. Ein einziges kompromittiertes IoT kann ein ganzes Unternehmensnetzwerk gefährden – eine Tatsache, die durch den Mangel an integrierten Sicherheitsmechanismen bei IoT-Hardware noch verschärft wird.

Doch die Herausforderungen gehen über IoT hinaus: Die zunehmende Konvergenz von IT- und OT-Infrastrukturen erweitert das Risiko. Diese Systeme basieren noch häufig auf veralteten Geräten und Software und gehen mit langen Lebenszyklen einher. Mehr als 50 Prozent der OT-Geräte werden mit veralteten Betriebssystemen betrieben, deren Lebenszyklus abgelaufen ist und die in der Regel bekannte Schwachstellen aufweisen. Ferner machen risikobehaftete Legacy-Protokolle und -Dienste oft mehr als 20 Prozent der internen Ost-West-Netzwerkverbindungen aus. Die unzureichenden Möglichkeiten, kritische Anlagen zu patchen, und die steigende Nutzung von Cloud-Diensten machen OT-Umgebungen zu einem attraktiven Ziel für Bedrohungsakteure.