IoT-Security Zero Trust für IT- und OT-Infrastrukturen
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Die jüngsten Ransomware-Angriffe auf kritische Infrastrukturen, wie Wasser- oder Energieversorger, zeigen die deutlichen Folgen des Zusammenwachsens von IT und OT-Systemen. Wie Zero-Trust-Konzepte die geforderte Sicherheit durch Isolation ermöglichen.
IT- und OT-Systeme wachsen immer stärker zusammen und das zeigt sich auch bei Attacken auf eines der beiden Systeme: Obwohl die Angriffe auf die IT-Infrastruktur ausgerichtet waren, entschied sich der größte Ölversorger in den USA zum Abschalten seiner OT-Systeme und kappte damit die Treibstoffverteilung an der amerikanischen Ostküste. Engpässe an Benzin und Diesel mit langen Schlangen an den Zapfsäulen waren die gravierende Folge und 17 Staaten riefen den Notstand aus. Deutlicher hätte nicht vor Augen geführt werden können, wie eng die IT-Umgebung heute mit der Steuerung von Produktionsanlagen verwoben ist. Zero-Trust-Konzepte können die geforderte Sicherheit durch Isolation beider Welten bereitstellen und dennoch für die nötige abgesicherte Konnektivität sorgen.
Zusammenwachsen von IT und OT birgt neue Gefahren
Die Forderung nach der Konvergenz von Informationstechnologie (IT) und Operationstechnologie (OT) erhält durch die Digitalisierung zunehmend mehr Nachdruck. Die Dualität zweier getrennter Systeme lässt sich im Zeitalter der Cloud nur noch bedingt aufrechterhalten. Auch wenn Unternehmen traditionell bestrebt waren, ihre Steuerung von Produktionsanlagen und Maschinen getrennt von den IT-Infrastrukturen zu betreiben, wird der Ruf nach einer Integration deutlich vernehmbarer. Nicht zuletzt durch die Bereitstellung von flächendeckenden 5G Netzwerken mit der nötigen Durchsatzperformanz und Geschwindigkeit setzt das Umdenken ein. Der geforderte Druck kommt auch durch das Streben nach zukunftsfähiger Ausgestaltung von Produktion und Vertriebskanälen zustande. Durch das Zusammenwachsen entsteht allerdings auch ein neues Gefahrenpotenzial, wie der Ransomware-Angriff auf den Pipeline-Betreiber veranschaulichte.
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