Digitale Transformation
Wieso die Autoindustrie einen Digital Thread braucht

Ein Gastbeitrag von Christian Schwöbel & Soufiane Ameziane* 4 min Lesedauer

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Dank der Digitalisierung entwickeln sich technologiegetriebene Geschäftsmodelle immer schneller. Dass ein Digital Thread hier entscheidend ist, merkt nun auch die Autoindustrie. Wie der digitale rote Faden Daten aus dem gesamten Unternehmen und den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen hinweg verknüpft.

Ein verborgener Schatz? Bisher haben sich Fahrzeughersteller bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen und Produkten nicht auf Daten verlassen können, weil eine übergreifende Datenstrategie in den meisten Unternehmen fehlte.(Bild:  gemeinfrei // Unsplash)
Ein verborgener Schatz? Bisher haben sich Fahrzeughersteller bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen und Produkten nicht auf Daten verlassen können, weil eine übergreifende Datenstrategie in den meisten Unternehmen fehlte.
(Bild: gemeinfrei // Unsplash)

Bis vor Kurzem wähnte sich die Automobilbranche noch in Sicherheit und verzeichnete ein rentables Wachstum. Die Basis dafür waren vor allem die Konzentration auf Kosteneffizienz in der Forschung und Entwicklung sowie die Realisierung von Skaleneffekten in den Lieferketten und Fertigungsprozessen. Durch die Verschärfung von wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen in der Corona-Pandemie, wie etwa Lieferengpässe, die das Just-in-Time-Konzept sprengten, stoßen die bisherigen Ansätze jedoch an ihre Grenzen. Das zeigt sich laut Statista auch im Umsatz: 2020 lag der Umsatz bei 378,17 Milliarden Euro und damit um 58 Milliarden deutlich unter dem Vorjahreshoch.