Security
Wie werden sich KI-basierte Angriffe durch Malware entwickeln?

Von M. A. Burkard Müller 5 min Lesedauer

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Unternehmen weltweit fürchten Angriffe durch Malware. Wie wird sich diese reelle Bedrohung entwickeln, wenn Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) dabei eingesetzt werden? Und: Können diese Technologien auch zur Abwehr der Angriffe eingesetzt werden?

Um schmerzhafte Angriffe und Attacken als Verteidigung geht es beim Thema Malware, das in Zukunft auch von KI und ML bestimmt sein könnte. (Bild:  gemeinfrei / Pexels)
Um schmerzhafte Angriffe und Attacken als Verteidigung geht es beim Thema Malware, das in Zukunft auch von KI und ML bestimmt sein könnte.
(Bild: gemeinfrei / Pexels)

Eines der auffälligsten Probleme der Cybersicherheitsbranche ist, dass Angreifer oft in der Lage sind, den Verteidigern scheinbar mühelos einen Schritt voraus zu sein. Die grundsätzlichen Ursachen sind hier meist technischer Natur. Das beste Beispiel sind Software-Schwachstellen, die Cyberkriminelle in der Regel vor Anbietern und ihren Kunden aufdecken. Gegen dieses sogenannte Zero-Day-Phänomen bei vielen bekannten Cyberattacken sind dann selbst die Sicherheitsexperten nahezu machtlos.

Zudem machen Unternehmen, die mit der Komplexität neuer Technologien zu kämpfen haben, Fehler und lassen unbeabsichtigt gefährdete Ports und Services ungeschützt. Ein besonders krasses Beispiel sind hier Tools und Infrastrukturen, die Organisationen eigentlich helfen sollen, sich zu verteidigen. Dazu zählen unter anderem Shodan, aber auch zahlreiche Pen-Test-Tools. Diese können mittlerweile genauso von Angreifern, die in Netzwerke eindringen, gegen Unternehmen eingesetzt werden.