3D-Druck-Kolumne // Januar
Wie Sie 100.000 Euro mit 3D-Druck einsparen können

Von Johannes Lutz 3 min Lesedauer

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Dass es möglich ist, viel Geld mit 3D-Druck einzusparen, haben bereits viele branchenübergreifende Use Cases in der Industrie bewiesen. Wie man als Unternehmen jedoch an genau diese „Geldbringer-Anwendungen“ kommt, lesen Sie in diesem Artikel.

Die Augen eines Technikers oder einer Technikerin leuchten, wenn eine Verbesserung auch zu einem finanziellem Vorteil im Unternehmen führt, weiß Autor und 3D-Druck-Berater Johannes Lutz.(Bild:  3D Industrie GmbH)
Die Augen eines Technikers oder einer Technikerin leuchten, wenn eine Verbesserung auch zu einem finanziellem Vorteil im Unternehmen führt, weiß Autor und 3D-Druck-Berater Johannes Lutz.
(Bild: 3D Industrie GmbH)

Es ist wichtig vorweg zu sagen, dass es in den nächsten Zeilen nicht darum geht, wie jemand aus einem mittelständischen Unternehmen einfach nur Glück hatte. Es geht also nicht um jemanden, der eine Anwendung gefunden und diese, aufgrund seiner Kenntnisse, professionell umkonstruiert und beim ersten Testversuch Erfolg und somit eine fünf- bis sechsstellige Summe an Kosten eingespart hat. Das wäre unrealistisch und würde, wie so vieles, die 3D-Druck Branche beschönigen.

Auch müssen Sie, um genau diese „Geldbringer-Anwendungen“ zu finden, weder additiv konstruieren können noch alle Technologien und Materialien kennen. Denn bei all diesen vermeintlich komplexen und undurchsichtigen, 3D-Druck-Technik-Themen fragen Sie sowieso um Rat. Denn Ihr Ansporn, die gefundene kostensparende Anwendung umzusetzen, ist zu groß, als dass Sie dem Fehlglauben aufsitzen würden, alles allein schaffen zu müssen.
Es geht viel mehr darum, das Finden genau dieser Anwendungen auf den innersten Kern zu reduzieren und nicht nur Abwandlungen davon zu verwenden, wie es das First Principle Thinking beschreibt. Welche Fähigkeit brauchen Sie also, um genau dort hinzusehen, wo aktuell keiner hinschaut?