Daten für besseren Klimaschutz
Wie sich mit Technologie die Nachhaltigkeitstransformation meistern lässt

Ein Gastbeitrag von Jochen Zemroser* 4 min Lesedauer

Nachhaltigkeit hat sich zu einem entscheidenden Faktor für Organisationen und Unternehmen weltweit entwickelt. Nun gilt es, klare Strategien zu entwickeln, um die hochgesteckten Ziele zu erreichen. Daten und digitale Zwillinge spielen dabei eine zentrale Rolle.

Zur Erfüllung der eigenen Nachhaltigkeitsziele müssen Unternehmen Daten sammeln, verstehen und nutzen.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Zur Erfüllung der eigenen Nachhaltigkeitsziele müssen Unternehmen Daten sammeln, verstehen und nutzen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Der Umstieg auf eine klimaneutrale Wirtschaft und nachhaltiges Zusammenleben stellt die größte Herausforderung unserer Zeit dar. Die eindringlichen Appelle der Klimaforscher sind inzwischen bis an die Ohren jedes CEOs vorgedrungen. Im IT-Bereich verfügen etwa bereits 88 Prozent der Firmen über eine konkrete Nachhaltigkeitsstrategie. Dennoch muss man feststellen, dass viele Unternehmen ihre Ziele bislang noch weit verfehlen. Laut einer aktuellen Studie des New Climate Institutes erreichen die 25 weltweit größten Unternehmen bei der Reduktion von CO2-Emissionen nicht die versprochenen 100, sondern nur 40 Prozent. Eine Umfrage von Engie Impact ergab zudem, dass gerade einmal fünf Prozent der befragten Führungskräfte für ihre Mitarbeiter Anreize zum Erreichen der ambitionierten Nachhaltigkeitsziele setzen.

Die Nachhaltigkeitstransformation ist eine äußerst komplexe Herausforderung und erfordert ein umfassendes Verständnis technischer Lösungen und gesetzlicher Vorgaben. Viele Unternehmen sind zwar gewillt, ihre Emissionen zu reduzieren, es fehlt ihnen allerdings bislang an einer klaren, datenbasierten Strategie. Dies führt dazu, dass sie ihre Ziele nicht erreichen können und wertvolle Zeit verlieren. Daten und digitale Zwillinge helfen dabei, die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu überwinden.