IoT-Securtiy
Wie können Daten bei IoT-Plattformen geschützt werden?

Von Philipp Flore und Sasha Milinkovic* 4 min Lesedauer

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IoT-Plattformen sind mittlerweile massentauglich und werden auch in Unternehmen mit weniger IT-Ressourcen eingesetzt. Welche scheinbar unkritischen Daten hier zum Verhängnis werden können und welche Instrumente Daten vor Hackern und Behörden schützen sollen.

Scheinbar unkritische Daten werden zum Einfallstor für Kriminelle: Die Joggingrouten einer Fitnessapp zeigten beispielsweise die Grundrisse von geheimen US-Militärstützpunkten.(Bild:  gemeinfrei // Unsplash)
Scheinbar unkritische Daten werden zum Einfallstor für Kriminelle: Die Joggingrouten einer Fitnessapp zeigten beispielsweise die Grundrisse von geheimen US-Militärstützpunkten.
(Bild: gemeinfrei // Unsplash)

Unternehmen setzen immer öfter auf IoT-Plattformen, um vernetzte Produkte und Services anzubieten oder um eigene Fertigungsabläufe und Logistik zu optimieren (Industrie 4.0). Während diese Themen anfangs vor allem für größere Unternehmen relevant waren, haben moderne IoT-Plattformen inzwischen die breite Masse erreicht. Wenige aber große Anbieter, wie die Hyperscaler Amazon AWS und MS Azure, mit standardisierten und beliebig skalierbaren Baukasten-Plattformen, stellen mittlerweile über 50 Prozent des Marktes. Zudem gibt es hochspezialisierte Anbieter, zum Beispiel für die industrielle Fertigung, wie Bosch, Siemens, IBM oder PTC.

Sobald Unternehmen auf cloudbasierte Plattformen setzen, spielen Datenschutz und Datensicherheit eine zentrale Rolle. Bereits vor der DSGVO Einführung 2018 war Datenschutz ein wichtiges Wert- und Leistungsversprechen der Unternehmen, da sich auch ohne Personenbezug leicht Informationen über Kunden, Geschäftsprozesse oder zur Produktion ableiten lassen. Mittlerweile nutzen allerdings auch Hacker das IoT für sich, wie erst 2020 in Form des IoT Botnets HEH.