Demokratisierung von Daten
Wie Industrieunternehmen eine KI-Kultur schaffen

Von Rachel Boskovitch* 4 min Lesedauer

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Der Einsatz von künstlicher Intelligenz in einem Unternehmen bleibt nur dann wertschöpfend, wenn alle beteiligten Teams Zugriff auf Daten haben. Eine übergreifende Zusammenarbeit mit einem Werkzeug und eine zukunftsfähige KI-Kultur sind der Schlüssel.

Zugang zu Daten: Damit Industrieunternehmen künstliche Intelligenz wertschöpfend einsetzen können, müssen Teams Zugang zu den Daten haben.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Zugang zu Daten: Damit Industrieunternehmen künstliche Intelligenz wertschöpfend einsetzen können, müssen Teams Zugang zu den Daten haben.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

„Ab einem gewissen Punkt muss der Zugang zu Daten und Projekten der künstlichen Intelligenz (KI) für Mitarbeiter außerhalb der Datenteams geöffnet werden.“ Das sagt Rachel Boskovitch, Expertin der Enterprise-AI-Plattform Dataiku. Wenn sie das nicht tun, stoßen Industrieunternehmen an die Grenzen des Potenzials dieser Zukunftstechnik. Obwohl riesige Datenmengen bereit stehen und Datenprojekte in der Branche bereits in vielen Anwendungen (Use Cases) bereits Mehrwerte schaffen, Geschäftsprozesse verbessern und Ressourcen sparen, findet die Arbeit an den Daten noch in Silos statt.

Erst wenn neben hochqualifizierten Data Scientists auch Entscheider, Geschäftsprofile und Mitarbeiter aus verschiedensten Unternehmensbereichen eingebunden werden, entstehen bessere Entwicklungen. Im Zentrum steht dabei eine ganzheitliche Kultur der künstlichen Intelligenz. Das setzt ein zentrales Werkzeug voraus, mit dem ein Echtzeit-Datenzugriff und eine neue Ebene der teamübergreifenden Zusammenarbeit möglich ist.