Digital Twin
Wie ein Handschuh zum neuesten Digital Twin wurde

Von Stefan Mennecke* 6 min Lesedauer

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Mit der stetig wachsenden Anzahl an vernetzten Geräten im IoT steigen auch die Anforderungen an Unternehmensnetzwerke. EMM-Lösungen sollen Unternehmen deshalb einen Überblick, bessere Auswertungsmöglichkeiten und Schutz vor Sicherheitsrisiken bieten.

Es gibt eine schier endlose Anzahl an vernetzten Geräten und digitalen Zwillingen, wie etwa Handschuhscanner, im IoT. EMM-Lösungen sollen für mehr Überblick und Transparenz sorgen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Es gibt eine schier endlose Anzahl an vernetzten Geräten und digitalen Zwillingen, wie etwa Handschuhscanner, im IoT. EMM-Lösungen sollen für mehr Überblick und Transparenz sorgen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Das IoT ist in Europa auf dem Vormarsch, wobei der Schwerpunkt des Wachstums in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden liegt. Das wachsende Angebot an vernetzten Geräten, die in den Netzwerken verwaltet werden müssen, kann für IT-Manager und ihre Teams entmutigend wirken. Enterprise-Mobility-Management (EMM)-Lösungen ermöglichen Unternehmen den Überblick über jedes Gerät – im Idealfall unabhängig von Formfaktor, Verbindungsprotokoll oder Betriebssystem.
Im privaten Bereich haben sich tragbare elektronische Geräte wie Fitness-Tracker und Smartwatches längst etabliert. Zwischen 2014 und 2021 wurden insgesamt 1,853 Milliarden Wearables auf den Markt gebracht. Selbst wenn man eine Gerätelebensdauer von nur drei Jahren annimmt, tragen derzeit mehr als eine Milliarde Menschen einen digitalen Zwilling am Handgelenk. Bis 2025 wird das Internet der Dinge voraussichtlich mehr als 75 Milliarden Dinge umfassen. Tablets, Scanner, Sensoren und Aktoren beschleunigen diese Revolution.

Transparenz in der Geräte- und IoT-Landschaft dank EMM-Lösung

Die Menge der vernetzten Geräte scheint so zahlreich wie Sandkörner am Strand. Doch moderne Plattformen können dem Unternehmen die vollständige Kontrolle und Transparenz über alle mobilen Geräte im Feld verschaffen – egal ob es sich um Scanner, Smartphones, Tablets, industrielle Handhelds und Drucker, Kameras oder andere IoT-Geräte handelt. Solche Plattformen sind mit EMM- und IoT-Lösungen integriert, die alle Aspekte einer geschäftskritischen mobilen Strategie verbinden und das Unternehmen auf die nächste Stufe der Digitalisierung bringen.
IT-Entscheidungsträger in verschiedenen Branchen blicken mit einer gewissen Skepsis in die Zukunft. Die Transport- und Logistikbranche (T&L) zeigt, dass viele zwar die Schlüsselrolle der Mobile-First-Technologien erkennen, das Potenzial der neuen Technologien aber noch unterschätzen.
So sind laut der weltweiten Studie von SOTI‚ The Last Mile Sprint: State of Mobility in Transportation and Logistics, 70% der in Deutschland befragten Unternehmen (71% weltweit) der Meinung, dass mobile Geräte im T&L-Sektor für die Zustellung entscheidend sein werden. Fast die Hälfte (48%; 50% weltweit) gab zudem an, dass Mobile-First-Technologien die wichtigste Rolle bei der Beschleunigung von Lieferprozessen spielen werden. Dennoch glaubt nur jeder Fünfte (24% weltweit) der in Deutschland befragten T&L-Entscheider, dass Drohnen oder Wearables in den nächsten fünf Jahren eine wichtige Rolle bei der Zustellung spielen werden.