Evolution der Mensch-Maschine-Interaktion
Wenn Erwartungen von Privat- und Geschäftsleben verschmelzen

Ein Gastbeitrag von Sabrina Mach* 5 min Lesedauer

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Wir bewegen uns immer weiter in eine nahtlose, digitale Parallelwelt. Die Verzahnung von Mensch und Maschine, im Privatleben und der Industrie, nimmt dabei rasant zu. Den neuen Anforderungen und Veränderungen können sich Unternehmen nicht verschließen.

Neue Arten der Interaktionen im privaten Leben beeinflussen die Erwartungen an das berufliche Umfeld.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Neue Arten der Interaktionen im privaten Leben beeinflussen die Erwartungen an das berufliche Umfeld.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Wir lassen uns in den verschiedensten Lebensbereichen digital unterstützen. Siri oder Alexa schalten uns auf Zuruf das Licht aus, spielen die gewünschte Musik oder übermitteln unserem Navigationsgerät im Auto das Fahrtziel, noch bevor wir überhaupt eingestiegen sind. In der Industrie lassen wir uns remote mit der AR-Brille durch Maschinenräume leiten. Konferenzräume und Großraumbüros werden virtuell eingerichtet.

Immenser Einfluss auf die Evolution der Mensch-Maschine-Interaktion kommt zudem von rechtlicher Seite: die Umsetzung der EU-weiten Richtlinien zur Barrierefreiheit. Nach der Richtlinie 2019/882/EU müssen bis zum 28. Juni 2025 Produkte und Dienstleistungen barrierefrei nutzbar sein. Vor diesem Hintergrund sind alte Interaktionsmuster nicht mehr ausreichend, um diese digital und inklusiv für Endnutzer, Geschäftskunden und Mitarbeitende zu übertragen.